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| 02:34 Uhr

Bürgermeisterin sieht Hilfeleistung als "Zusatzaufgabe der Feuerwehr"

Spremberg. Kritisch äußert sich die Spremberger Bürgermeisterin Christine Herntier (parteilos) zu den Hilfeleistungs-Einsätzen, deren Zahl im Alltag der Freiwilligen Feuerwehren tendenziell zunimmt. "Im Grunde handelt es sich um eine Zusatzaufgabe, für die andere Möglichkeiten gefunden werden müssen, als es derzeit der Fall ist", sagt sie. René Wappler

Inzwischen helfen Feuerwehrleute in der Spremberger Region öfter Menschen in Not, als dass sie einen klassischen Brand löschen. Nach Auskunft der Bürgermeisterin liegt dies zum einen am demografischen Wandel, der sich im steigenden Durchschnittsalter der Bewohner des Spree-Neiße-Kreises äußert. Zum anderen seien mittlerweile viele Gebäude mit wirksamen Brandschutzanlagen ausgestattet. Schon bei der Dankesveranstaltung für die ehrenamtlichen Helfer im Oktober hatte Christine Herntier diese Tatsache angesprochen.