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| 02:55 Uhr

Bürgermeisterin: Niederlage kann nicht als Sieg verkauft werden

Welzow. Das Ende des Rechtsstreits von Mitgliedern des Proschimer Ortsbeirates gegen die Bürgermeisterin und die Stadtverordnetenversammlung Welzow vor dem Verwaltungsgericht Cottbus wird offenbar von beiden Seiten unterschiedlich interpretiert. Nach einer Stellungnahme der Proschimer Ortsvorsteherin Petra Rösch in der RUNDSCHAU vom Dienstag äußert sich nun auch die Welzower Bürgermeisterin Birgit Zuchold. red/cw

Sie erklärt: "Die Ortsvorsteherin von Proschim kann ihre Niederlage beim Verwaltungsgericht nicht als Sieg verkaufen." Das Verwaltungsgericht habe festgestellt, dass die Klage bereits unzulässig war.

Die Bürgermeisterin habe dem Ortsbeirat Proschim in der Sitzung im Februar nochmals Gelegenheit zur Stellungnahme eingeräumt, "obwohl dazu keinerlei rechtliche Verpflichtung bestand", so Birgit Zuchold. Damit sollte erreicht werden, dass das gerichtliche Verfahren rasch beendet würde, um weitere Nachteile für die möglichen Umsiedler und für die Stadt abzuwenden. Die Klage hatte im Dezember den Beginn von Verhandlungen zwischen Welzow und Vattenfall verhindert.