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Politik
Bürgermeisterin würdigt Stromversorgung

Spremberg.

Je mehr Elektrofahrzeuge es gibt, desto wichtiger wird eine stabile Stromversorgung: Darauf hat die Spremberger Bürgermeisterin Christine Herntier (parteilos) in der vergangenen Woche bei der Einweihung der neuen Ladestation am City-Center hingewiesen. Sie bezog sich auf das Diskussionspapier von Agora Energiewende, dessen Präsentation sie zuvor besucht hatte. Das Projekt schlägt einen Lausitz-Strukturfonds vor, der je 25 Millionen Euro für die Wirtschaft, die Wissenschaft, die kommunale Infrastruktur und die Zivilgesellschaft vorsieht. „Auch die noch so kleinen Fragen müssen geklärt werden, bevor man den Einschnitt in der Energiepolitik wagt“, sagte Christine Herntier. Die Ladestation in der Spremberger Innenstadt für die Akkus von Elektro-Fahrrädern und Mobiltelefonen entstand auf Initiative der Städtischen Werke. Aufsichtsratschef Andreas Bränzel hebt die Hilfe vom City-Center-Eigentümer Ronny Schuster hervor, der dem Plan für den Bau der Ladestation am Eingang zustimmte. Damit konnte der Aufwand der Tiefbauarbeiten auf 2500 Euro minimiert werden, so die Städtischen Werke. Die Ladesäule kostet weitere 1500 Euro.