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Bürgermeisterin ärgert sich über Aufschub-Wunsch für Bäderanalyse

Spremberg. Die Kostenanalyse für die Spremberger Bäder wird später im Rathaus eintreffen als erwartet – und Bürgermeisterin Christine Herntier (parteilos) zeigt sich deshalb verärgert. René Wappler

Wie sie am Montagabend vor den Mitgliedern des Hauptausschusses im Bürgerhaus mitteilte, bittet das Planungsbüro "aus personaltechnischen Gründen" um Aufschub für die Studie, die ursprünglich am 10. Oktober vorliegen sollte. Als neuen Termin schlage das Büro den 11. November vor.

Der Hauptausschuss-Vorsitzende Andreas Bränzel bezeichnet dieses Ansinnen als "hochgradig unbefriedigend". Er sei mit seiner Geduld am Ende. Auch der Christdemokrat Andreas Schulze äußert sich erstaunt: "Die Zeit, das zu vertrödeln, können wir uns einfach nicht leisten", sagt er. "Gerade die Bäder haben einen riesigen Zuschussbedarf." Deshalb regt er an zu überprüfen, ob Regressansprüche möglich sind.

Nach den Worten der Bürgermeisterin haben die Rathaus-Mitarbeiter schon eine Schlussrechnung des Planungsbüros zurückgewiesen. "Wir sind sehr deutlich geworden", erklärt sie.

Für den Fraktionschef der Nächsten Generation, Benny Stobinski, steht fest: "Ich brauche keinen Bericht, bei dem die Kosten künftig höher sein werden als vorher."