Sprembergs Sommer 2020 wird als Sommer mit den meisten Bürgerversammlungen in die Geschichte der Stadt eingehen. Nicht nur zur Bürgerwerkstatt zum Mehrgenerationen-Spielplatz hofft Bürgermeisterin Christine Herntier (parteilos) am 20. August auf möglichst viele Einwohner.

Alle Ortsteile von Spremberg können mitmachen

Um gute Projekte für die Strukturstärkung zu finden, starten ab dem 20. Juli auch Bürgerbeteiligungen für die einzelnen Ortsteile: am 20. Juli in Cantdorf, am 22. Juli in Terpe, am 23. Juli für Schwarze Pumpe und Trattendorf, am 27. Juli für Graustein, Schönheide und Lieskau, am 30. Juli in Hornow, am 3. August für Sellessen und Haidemühl, am 10. August in Wadelsdorf, am 13. August für Groß Luja und Türkendorf und am 25. August in Weskow. Alle Versammlungen sollen jeweils um 17 Uhr beginnen und maximal zwei Stunden dauern. Nur die Veranstaltungsorte sind noch nicht überall geklärt.

Spremberg plant eine Liste mit Empfehlungen der Bürgerschaft

Markus Füller von der Spremberger Kommunikationsagentur Füller & Krüger und Manuela Kohlbacher vom Kompetenzzentrum Forst werden die Veranstaltungen moderieren und dokumentieren. Geklärt werden soll, welche Vorhaben aus Sicht der Ortsteilbewohner jeweils am wichtigsten sind. So soll, hofft Bürgermeisterin Herntier, eine Prioritätenliste entstehen, die das Handeln und die Fördermittelsuche für die nächsten Jahre bestimmt.
In der zentralen Abschlussveranstaltung am 31. August könnte diese Liste bereits stehen, sodass sie am 9. September als Empfehlung der Bürgerschaft der Stadtverordnetenversammlung überreicht werden kann.

Berlin/Cottbus

In den Ortsteilbegehungen, die bis Anfang August laufen, warb und wirbt Herntier für die Versammlungen mit Workshop-Charakter. Zudem denkt sie darüber nach, den nächsten Schwung an Ortsteilbegehungen stets nachmittags zu planen, damit mehr Bürgerinnen und Bürger teilnehmen können.
Während in Hornow mit einem Beginn der Ortsteilbegehung um 15 Uhr mehr als zehn Einwohner teilnahmen, stand der Terpsche Ortsvorsteher Dieter Freißler am Morgen des 12. Mai den Vertretern der Stadtverwaltung allein gegenüber. Die einzige Terperin, die eine Frage hatte, war nach der Antwort schnell wieder heim geradelt.