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| 13:54 Uhr

Spremberg
Bürgermeisterin besucht Brückenbaustelle

Bürgermeisterin Christine Herntier lässt sich von Raik Gallas (2.v.l.), Gerd Schmiedel und Betriebshofleiter René Moch (r.) über den Brückenbau in der Drebkauer Straße informieren.
Bürgermeisterin Christine Herntier lässt sich von Raik Gallas (2.v.l.), Gerd Schmiedel und Betriebshofleiter René Moch (r.) über den Brückenbau in der Drebkauer Straße informieren. FOTO: SDetlef Bogott
Spremberg. Die Brücke über die Kohlebahn in der Drebkauer Straße wird am 23. Mai für den Verkehr freigegeben.

Die neue Stahlbetonbrücke in der Drebkauer Straße soll am 23. Mai für den Straßenverkehr freigegeben werden. Bürgermeisterin Christine Herntier (parteilos) hat sich deshalb zum Stand der Arbeiten an der Brücke über die Kohlebahn informiert. Raik Gallas vom Sachbereich Tiefbau würdigt die gute Zusammenarbeit der am Bau beteiligten Firmen sowie die problemlose Abstimmung mit dem Bergbaubetreiber Leag. Der Zug konnte trotz Bauarbeiten fahren. Es kam nur zu kurzen Unterbrechungen, wenn die Arbeiter unmittelbar am Gleisbett zu tun hatten.

Ende Juni 2017 war die marode Drei-Feld-Fertigteilkonstruktion aus dem Jahre 1973 abgerissen worden. Danach konnten die Arbeiten für den Brückenneubau beginnen. Die Bauzeit wurde mit etwa zehn Monaten veranschlagt. Wie Fachbereichsleiter Gerd Schmiedel informiert, behinderten Sturmschäden kurzzeitig den zügigen Bauverlauf. Schlimmer allerdings waren die Einbrüche. Fünfmal wurden die Firmen mit Diebstahldelikten konfrontiert. Die Container waren aufgebrochen und hochwertige Gerätschaften gestohlen worden.

Die neue Betonfertigteilbrücke hat heute statt der einst 13 Meter eine lichte Weite von sieben Metern. Der Brückenbau läuft mit Zuwendungen des Landes Brandenburg. Sie kommen aus dem Topf des Infrastrukturministeriums für die Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den Gemeinden.