| 02:45 Uhr

Bürgermeister der Gemeinde Neuhausen/Spree stellt fest
Braune Spree bleibt auf Jahrzehnte ein Problem

Spremberg. Das Problem der braunen Spree wird die Touristiker und Politiker in der Spremberger Region noch für mehrere Jahrzehnte beschäftigen: Davon geht der Bürgermeister der Gemeinde Neuhausen/Spree aus. Zwar habe sich die Wasserqualität im Bereich des Spremberger Stausees seit dem Einsatz der Bekalkungsanlage in Wilhelmsthal deutlich verbessert, stellt Dieter Perko fest. autk

"Man sieht im Uferbereich inzwischen auch die Weißfischchen schwimmen." Allerdings wisse er auch, "dass noch lange nicht alles in Ordnung ist". So befinde sich vor allem der Süden der Region samt der Stadt Spremberg in einer bitteren Lage angesichts des hohen Eisengehalts der Spree, der sich im Wasser zeigt. In diesem Befund zeigt sich Dieter Perko einig mit anderen Mitgliedern des Aktionsbündnisses "Klare Spree", das in der vergangenen Woche zu dem Schluss kam: "Eine langfristige Reduzierung der Eisen- und Sulfatbelastungen in der Spree und ihren Nebenflüssen, insbesondere vor Spremberg, ist nicht in Sicht."