ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 12:30 Uhr

Mehrgenerationenzentrum Spremberg
Geballte Medienkompetenz

 Britta Ernst (SPD) schaut sich im Medienzimmer des Mehrgenerationenhauses „Bergschlösschen“ um. Das Haus ist eines von insgesamt 21 JIM-Standorten im Land Brandenburg. Die neueste Anschaffung, ein Smartboard für das Medienzimmer, wurde gleich zum Präsentieren der Angebote genutzt.
Britta Ernst (SPD) schaut sich im Medienzimmer des Mehrgenerationenhauses „Bergschlösschen“ um. Das Haus ist eines von insgesamt 21 JIM-Standorten im Land Brandenburg. Die neueste Anschaffung, ein Smartboard für das Medienzimmer, wurde gleich zum Präsentieren der Angebote genutzt. FOTO: Anja Guhlan
Spremberg. Brandenburgs Jugendministerin Britta Ernst besucht „Bergschlösschen“ in Spremberg. Von Anja Guhlan

Es dauert gerade mal 30 Minuten, dann ist Brandenburgs Jugend- und Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) wieder ins Auto gestiegen. Dabei hätte Birgit Kamenz, die Leiterin des Mehrgenerationszentrums „Bergschlösschen“, mit ihren zwei Medienpädagogen im Hause noch viel weiter ausholen können.

Dennoch war die Ministerin vom Angebot des Jugend-, Informations- und Medienzentrums (JIM) in Spremberg begeistert: „Die JIM‘s haben wir als außerschulische Einrichtungen stark im Blick. Hier können Jugendliche außerhalb der Schule den Umgang mit den Medien intensiv erfahren und lernen.“

Seit dem Jahr 2006 gilt das „Bergschlösschen“ in Spremberg als anerkannter JIM-Standort, in dem medienpädagogische Angebote gemacht werden. Das JIM-Netzwerk wurde 2006 vom Landesfachverband Medienbildung ins Leben gerufen und wird vom Bildungsministerium gefördert. „Inzwischen gibt es 21 JIM-Standorte in Brandenburg. Die Standorte werden von uns fachlich als auch technisch unterstützt. Medienpädagogen erfahren über uns Weiterbildungen oder Fachaustausche und werden auch in der Anschaffung von Technik finanziell gefördert“, erklärt Andreas Hackert  von der Medienbidung.

Im Fall Spremberg flossen erst im vergangenen Jahr 15 000 Euro ins „Bergschlösschen“ für die Anschaffung eines Smartboards für das Medienzimmer mit seinen zehn Computerarbeitsplätzen. „Mit dem Smartboard können wir jetzt Medienprojekte viel besser visualisieren, können aber auch Filme direkt über das Board zeigen oder Projekte besser darstellen“, freut sich Sabine Klauke, die seit 2006 als Medienpädagogin im JIM  agiert.

Generell umfasst das medienpädagogische Angebot zahlreiche Fotoprojekte, angefangen beim Lichtgraffiti über Sleeveface bis hin zur Legefotografie. Die Kinder können Geschichten als Trickfilme animieren, die Jugend beschäftigt sich mit dem Filmemachen und sogar die Generation 55+ kann im JIM mehr über Smartphone und PC erfahren und erlernen. „Wir haben auch Kooperationen mit Schulen. In der Grundschule in Haidemühl beispielswiese gibt es eine richtige Computer-AG, wo die Schüler einen Internetführerschein ablegen können“, schildert Sabine Klauke.  Auch Geocaching-Projekte finden mit Jugendlichen statt.

Die medienpädagogischen Angebote sind kostenfrei. Extra Stellen für die JIM-Angebote gibt es nur an manchen Standorten. Im „Bergschlösschen“ sind die medienpädagogischen Angebote eine Querschnittsaufgabe des Hauses. „Klar würden wir uns auch eine eigene Stelle für diese Angebote wünschen, aber wir machen das Beste daraus“, meint die Leiterin des Hauses.

Im Sommer diesen Jahres soll ein neues Programm von dem Landesfachverband Medienbildung Brandenburg entwickelt werden, das die Medienbildung im ländlichen Raum besser unterstützt. „Die JIM-Standorte sollen da auch eine große Rolle als außerschulische Einrichtungen spielen“, verspricht Andreas Hackert. Und Birgit Kamenz hofft, dass auch Spremberg von dem neuen Programm profitiert.

 Britta Ernst (SPD) schaut sich im Medienzimmer des Mehrgenerationenhauses „Bergschlösschen“ um. Das Haus ist eines von insgesamt 21 JIM-Standorten im Land Brandenburg. Die neueste Anschaffung, ein Smartboard für das Medienzimmer, wurde gleich zum Präsentieren der Angebote genutzt.
Britta Ernst (SPD) schaut sich im Medienzimmer des Mehrgenerationenhauses „Bergschlösschen“ um. Das Haus ist eines von insgesamt 21 JIM-Standorten im Land Brandenburg. Die neueste Anschaffung, ein Smartboard für das Medienzimmer, wurde gleich zum Präsentieren der Angebote genutzt. FOTO: Anja Guhlan