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| 01:36 Uhr

BOS Spremberg hat Kooperationsvertrag mit Agentur für Arbeit Cottbus

Spremberg. Die Berufsorientierende Oberschule (BOS) hat es wieder einmal geschafft. Als erste Schule in Brandenburg hat die BOS einen Kooperationsvertrag mit der Agentur für Arbeit Cottbus. kg

Am Dienstag haben BOS-Rektorin Kerstin Berger und Heinz-Wilhelm Müller, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Cottbus, den Vertrag unterzeichnet. Danach werden bereits Schüler ab der 7. Klasse intensiv in ihrem Berufswahlprozess begleitet. So sind neben Standardangeboten und optionalen Angeboten der Berufsberatung auch Angebote Dritter Bestandteil des Vertrages. Rektorin Kerstin Berger: "Damit werden die Schüler deutlich besser befähigt, sinnvolle Entscheidungen über ihren weiteren Ausbildungs-, Studien- und Berufsweg zu treffen." Bereits jetzt würden sich die Projektwochen für Achtklässler zur Frühorientierung im Schullandheim Schwarzkollm auszahlen. Die soll es auch künftig geben, versicherte Bürgermeister Dr. Klaus-Peter Schulze (CDU), angesichts des wachsenden Fachkräftebedarfs in den nächsten Jahren. "Es ist der feste politische Wille aller Fraktionen, das Projekt weiter zu begleiten", erklärte der Bürgermeister. Das sei gut für die hier ansässigen Firmen und gut für Spremberg. Deshalb gebe es jedes Jahr 10 500 Euro von der Stadt für das BOS-Frühorientierungsprojekt.Heinz-Wilhelm Müller erinnerte daran, dass "es ein Leben nach der Schule" gibt. Es sei wichtig, rechtzeitig den richtigen Beruf auszuwählen und damit erfolgreich zu sein. Mit dem Kooperationsvertrag werde die Berufswahlentscheidung deutlich besser abgesichert und der Übergang von der allgemeinbildenden Schule ins Berufsleben erleichtert. Müller wolle den jungen Leuten bei der Vorbereitung auf "einen guten Job in Spremberg" weiter zur Seite stehen.