Auf dem Programm am Vormittag stand eine Besichtigung des Projektes "Denkwerkstatt" in der alten Dorfschule Halbe, an dessen Aufbau der Volksbund maßgeblich beteiligt ist.
Durch die Ausstellung führte die Jugendreferentin des Brandenburger Landesverbandes des Volksbundes, Anita Wedel. Das Projekt "Denkwerkstatt" will insbesondere Jugendlichen die Geschichte der Kesselschlacht um Halbe vermitteln und greift dabei vor allem auf unmittelbare Zeitzeugenberichte und die Darstellung von Einzelschicksalen zurück. Am Nachmittag besichtigten die Mitglieder des Spremberger Stadtverbandes die Kriegsgräberstätte Halbe. Auf Grund der sachkundigen Führung von Pfarrerin Erdmute Labes konnten die Spremberger Besucher zahlreiche Informationen zur Geschichte des Friedhofes mitnehmen. Besonderes Interesse fanden die Namenstafeln der Opfer des sowjetischen Internierungslagers Ketschendorf, auf denen auch Namen von Sprembergern verzeichnet sind, die in diesem Lager umkamen. Am zentralen Gedenkort des Waldfriedhofes Halbe legten die Vertreter des Volksbundes Spremberg ein Blumengebinde nieder.