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Blütenmeer überrascht Spremberger Naturschützer

Diana Mrosk und Harald Peschel vom Spremberger Nabu-Verband sichten die Einsendungen zum Mal- und Foto-Wettbewerb.
Diana Mrosk und Harald Peschel vom Spremberger Nabu-Verband sichten die Einsendungen zum Mal- und Foto-Wettbewerb. FOTO: ani
Spremberg. Der Mal- und Foto-Wettbewerb, den der Spremberger Regionalverband des Naturschutzbundes im Juni gestartet hatte, brachte über 70 Einsendungen. Zum nächsten Arbeitseinsatz am 9. Annett Igel-Allzeit

September am Wasserwerk, wo die Naturfreunde ihr Areal für den Wasser- und Naturschutztag am 16. September herrichten, sollen die Zeichnungen und Fotos gesichtet und die besten Arbeiten ausgesucht werden. Dass das sehr schwierig wird, ahnen bereits Diana Mrosk und Harald Peschel, die sich die Arbeiten nach der jüngsten Verbandsversammlung am 31. August anschauten. Im Gegensatz zu den vergangenen Fotowettbewerben, wo Hobbyfotografen aller Altersklassen Motive schickten, beteiligten sich diesmal ganze Kindergruppen. Unter dem Motto "Blühende Wiesen" malten sie nicht nur Blumen, sondern auch alles Getier, das sich in, auf und zwischen den Blüten wohlfühlt.

Die feierliche Auswertung des Wettbewerbes wird zum neunten Spremberger Wasser- und Naturschutztag am 16. September gehören. Die Meister der Naturmalerei und Fotografie werden ausgezeichnet und mit ihnen der Baum des Jahres - eine Gemeine Fichte - gepflanzt. "Fotos", so bedauert Harald Peschel, "sind in diesem Jahr leider nur wenige eingereicht worden. Aber dafür hatten wir noch nie so viele Kinder am Start. Die Kita des Krankenhauses hat sich für den Wettbewerb sogar an ein großes Gemeinschaftsprojekt gewagt."

Der Wasser- und Naturschutztag am Wasserwerk in den Slamener Kuthen wird am 16. September um 9.30 Uhr eröffnet und bietet neben den Fachvorträgen viel für die ganze Familie: Imker erklären das Leben der Bienen, die Naturfreunde haben Wissensspiele vorbereitet, das Grüne Klassenzimmer lädt zum Entdecken ein, Wasserwerkführungen sind möglich.