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| 19:59 Uhr

Waldbrände bei Spremberg
Bis der Löschteich leer gepumpt war

Bei Graustein brannte am Montag der Wald. Bereits Sonntag musste in der Nähe gelöscht werden.
Bei Graustein brannte am Montag der Wald. Bereits Sonntag musste in der Nähe gelöscht werden. FOTO: Detlef Bogott
Spremberg/GrausteiN. Gleich zwei Mal brannte es am Sonntag und am Montag bei Graustein. Am Ende musste auf eine LMBV-Leitung zurückgegriffen werden.

Zwischen Graustein und Spremberg hat erneut der Wald gebrannt. Autofahrer hatten Am Sonntagnachmittag auf der B 156  Qualm zwischen Spremberg und Graustein aufsteigen sehen und den Notruf gewählt. Bis zur Dämmerung wurde der 3000 Quadratmeter umfassende Brand gelöscht  – mit 70 Kubikmeter Wasser aus einem Löschwasserteich.

Doch schon am Montag um 7.30 Uhr gibt es erneut Alarm, brennt eine weitere Waldfläche nahe dem alten Bahnhof in Graustein, direkt an der Bahnlinie Cottbus – Bautzen. Neun Löschfahrzeuge und 30 Kameraden aus Spremberg, Weskow, Lieskau, Hornow und Graustein/ Schönheide sind wieder im Einsatz. Das Feuer erstreckte sich auf eine Fläche von einem Hektar Hektar Wald. Bis um 13 Uhr wurden weitere  130 Kubikmeter Wasser verbraucht, am frühen Nachmittag waren die 220 Kubikmeter, die der Löschteich fassen kann so gut wie aufgebraucht. Die Löscharbeiten wurden über die Brauchwasserleitung des Bergbausanierers LMBV weitergeführt. Gegen 16.30 Uhr so Hauptbrandmeister Perter Bode, konnte der Einsatz beendet werden. Einige Kontrollen werden noch folgen.  Zur Sicherheit wird eine Nachtwache gebildet, die Mitarbeiter des städtischen Bauhofes stellen, so Frank Kulik, Leiter des Fachbereiches Ordnung, Sicherheit und Bürgerservice in der Stadtverwaltung Spremberg.

Koordiniert hat das Einsatzgeschehen der stellvertretende Spremberger Stadtwehrführer Christian Balzer. Vonseiten der Feuerwehr wurde der Wunsch geäußert, dass sich  Waldbesitzer etwas besser um die Zufahrtswege kümmern. Das würde ermöglichen, schneller am Einsatzort zu sein, und die Einsatzfahrzeuge schonen. Nicht selten müssten von den Kameraden erst große Äste und quer liegende Bäume von den Wegen beräumt werden.