Am 5. Dezember stehen jedes Jahr besonders die Menschen im Mittelpunkt, die in den unterschiedlichsten Bereichen ehrenamtlich unterwegs sind. Dieses Ehrenamt wird auch in Spremberg jedes Jahr gefeiert.

In diesem Jahr wurden 115 Leute aus Vereinen, Institutionen, Kirchen und als Privatpersonen eingeladen, die sich mit großem Engagement einem Ehrenamt widmen. Das betonten besonders auch die Stadtverordnete Elke Franke und Frank Kulik als stellvertretender Bürgermeister. „Für die geladenen Gäste ist es einfach ein Stück Wertschätzung für die geleistete Arbeit. Ehrenamt heißt etwas unentgeltlich zu tun, etwas Gutes zu tun“, so Frank Kulik. Daher gebühre den anwesenden ein aufrichtiger Dank, heißt es weiter. Dabei weist Kulik auch auf den zeitlichen Aspekt hin. Denn ein Ehrenamt benötige oftmals viel Zeit, um als Bindeglied der Gesellschaft zu dienen. In Spremberg gibt es aktuell circa 7500 Ehrenamtler, in unterschiedlichen Bereichen.

Auch Bergit Schelzke (65) aus Spremberg ist gern für ein Ehrenamt unterwegs. „Seit mehr als drei Jahren bin ich in unterschiedlichen Gruppen und Bereichen unterwegs. Ich bastele in Selbsthilfegruppen, bei der Freiwilligenagentur oder auch bei der Tafel. Anregungen dafür hole ich mir meist im Internet. Oft sind es Stammgäste, die die Bastelrunden besuchen“, so Ehrenamtlerin.

Sabine Rackel von der Freiwilligenagentur führte durch das mehrstündige Programm. Die Umrahmung zum „Tag des Ehrenamtes“ übernahmen das Gesangsduo „Two Pieces“, die Hip-Hop-Tänzer „Young Bloodz“, Lesepaten sowie die Langen Kerls, die mit Rosen dann auch als Rosenkavaliere im Saal unterwegs waren.

Die Confiserie Hornow spendierte ein kleines Schokoladenmädchen für alle ehrenamtlichen Gäste. Auf einer Leinwand verfolgten die Gäste gern Bilder aus dem Ehrenamt. Prediger Andreas Heydrich fand dann auch die passenden „Worte zum Tag“.