Klaus-Peter Schulze (CDU) den Stadtverordneten mit. Bei der Probebohrung auf sächsischem Gebiet sei man jetzt in einer Tiefe von 1400 Metern angekommen, habe das Erzfeld aber noch nicht erreicht. “Es liegt tiefer„, so der Spremberger Bürgermeister. Vermutet wird es ab einer Tiefe von rund 1550 Metern.

Um nicht weiter in Zeitverzug zu geraten, will sich KSL den Abbau des Brandenburger Feldes im Industriegebiet Ost extra bewilligen lassen - bis Ende Mai dieses Jahres soll die Bewilligung da sein. Doch die Bewilligung des Abbaus sei noch lange nicht die Genehmigung des Vorhabens, erklärt Bürgermeister Schulze. Das wird noch seine Zeit brauchen. Aber mit der Bewilligung werde die KSL wieder Geld in die Hand nehmen, um voranzukommen.

Neben dem Kupfer seien mehr als 20 weitere Metalle interessant - vor allem Blei und Zink, Gold und Silber sowie Platin und Palladium. Aber auch Kohlenwasserstoff und mehrere Salze seien es wert, in Spremberg gefördert zu werden. Neben Flussspat wurde auch Schwerspat - besser bekannt als Baryt - gefunden. Es verbessert beispielsweise die Papieroberfläche bei der Herstellung von weißem Papier.

Das Stadtparlament hatte am Mittwoch allerdings einen Bericht des Kupferunternehmens erwartet. Doch wegen zu vieler Termine hatte KSL-Geschäftsführer Volker Spieth erneut und kurzfristig absagen müssen. Ein neuer Termin ist nun für die Stadtverordnetenversammlung im September dieses Jahres geplant, sagt Bürgermeister Klaus-Peter Schulze.