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| 14:24 Uhr

Kalendertürchen
Besucher toben sich kreativ aus

Anja Kießlich (36, rechts im Bild) hat in ihrer neuen Kreativagentur „Kiko“ zum ersten Adventskalender-Türchen ihre Türen für Bastel-Workshops weit geöffnet. Silvia Wuschech und ihr Mann Sandro Weidner samt ihren Kindern Vivien (9) und Valena (2) beteiligen sich gern.
Anja Kießlich (36, rechts im Bild) hat in ihrer neuen Kreativagentur „Kiko“ zum ersten Adventskalender-Türchen ihre Türen für Bastel-Workshops weit geöffnet. Silvia Wuschech und ihr Mann Sandro Weidner samt ihren Kindern Vivien (9) und Valena (2) beteiligen sich gern. FOTO: Anja Guhlan
Spremberg. Kiko Kreativagentur öffnet Türen zum ersten Advent und hat zum Basteln eingeladen. 

Die neue Kreativagentur „Kiko“ in der Dresdener Straße ist am Samstagnachmittag zum ersten offenen Türchen des Lebendigen Adventskalenders in Spremberg gut gefüllt mit Menschen, denen Kreativität gefällt. Es werden Stoffbeutel gestaltet und bedruckt sowie Tassenmotive entworfen. Der helle und große Agenturraum strotzt nur so vor neuen kreativen Ideen.

Auch die neunjährige Vivien ist mit ihrer Schwester Valena und ihren Eltern Silvia Wuschech und Sandra Weidner am Basteln in den neuen Räumen. „Wir sind alle sehr kreativ und gestalten gerne etwas. Eine Kreativagentur hier ist eine coole Idee“, meint Silvia Wuschech. Sie freut sich besonders, dass die Agentur künftig auch für Workshops öffnen möchte: „Sie verstecken sich nicht im stillen Arbeitskämmerlein. Das ist großartig.“

Doch zum Anfang:  Die Sprembergerin Anja Kießlich hegte schon lange den Wunsch, ihre Ideen in einer eigenen Agentur zu verwirklichen. Jahrelang leitet sie als Geschäftsführerin die Mädler Werbeagnetur.  Nun hat die 36-jährige Unternehmerin Anja Kießlich im Oktober ihre eigene Kreativagentur „Kiko“ gegründet. „Ich bin glücklich, diesen Schritt gegangen zu sein. Für mich geht mit dieser Agentur ein lang gehegter Traum in Erfüllung“, sagt die gelernte Mediengestalterin und Diplom-Kommunikationswirtin.

Ihr Credo: Kreativ sein und damit einen Raum für Begegnungen schaffen. „Ich liebe kreative Ideen, gemeinsam etwas zu gestalten, nach Vorn zu blicken und Neues auszuprobieren“, erzählt sie.

Ihre größte Vision: „Ich stelle mir in ein paar Jahren ein richtig schönes Haus der Kreativität vor. Wo jeder jedem begegnen kann und wo man gemeinsam kreativ  ist“, schwärmt sie.

Doch nun  soll alles erst einmal in den Agenturräumen an der Berliner Kreuzung beginnen. Das Gebäude hat sie gekauft samt den obenliegenden Pensionsräumen. Neben den  Leistungen rund um die Werbung, angefangen bei der Konzeption und Gestaltung zum Beispiel von Logos, Autoreklame oder Visitenkarten, möchte Anja Kießlich auch viele Kreativ-Workshops in den Agenturräumen anbieten. „Es gibt noch keine fest definierten Workshops. Momentan stelle ich mir Workshops in den Bereichen Fotografie, Bildbearbeitung und Drucktechniken vor. Aber das ist gerne erweiterbar. Auch Tassen- oder Tshirt-Druck zum Beispiel auch als Kindergeburtstag könnte möglich sein“, zählt die Unternehmerin auf.

Auch die obenliegenden Pensionsräume könnten Anja Kießlich in ihren Ideen zugutekommen. „Ich stelle mir auch ganze Ferienangebote oder Wochenend-Workshops vor. In den Pensionsräumen oben in dem Gebäude könnte dann auch übernachtet werden“, so Anja Kießlich.   „Mir ist dieser Gemeinschaftsgedanke besonders wichtig. Gemeinsam etwas gestalten und fließen lassen“, meint sie.

Der Name „Kiko“ könnte daher auch als Abkürzung von Kießlich und Kooperation durchgehen. Tatsächlich ist es ein witziger, kurzer und frecher Fantasiename, den Anja Kießlich  von ihrem Sohn genannt bekommen hat.

Anja Kießlich strahlt am Samstag übers ganze Gesicht. Sie freut sich auf die kommende Agenturzeit. Viele Gratulanten waren bereits da und haben Glückwünsche überbracht.   Ängste und Sorgen befallen sie nicht. „Ich sehe alles als große Herausforderung an, der ich aber gerne nachgehe. Letztendlich bin ich mit Leidenschaft und vollem Herzen dabei, das ist in meinen Augen das Wichtigste“, so Anja Kießlich, die sich auch getraut hat ihren Businessplan beim diesjährigen LEX-Wettbewerb mit einzureichen. Für eine Platzierung hat es für die Sprembergerin zwar leider nicht gereicht, aber immerhin schaffte sie es unter die ersten fünf Nominierten. „Ich bin darüber nicht traurig. Es wäre ein schönes I-Tüpfelchen gewesen. Letztendlich erfülle ich mir gerade meinen größten Traum“, so Anja Kießlich optimistisch.

Am Samstag gab sie daher gerne allen Besuchern gestalterische Tipps  oder Hinweise, wie etwas am besten wirkt. Auch ihre zwei Mitarbeiter Alexander Roy und Petra Zimmermann sind mit vollem Enthusiasmus dabei.

„Ich möchte gemeinsam etwas schaffen. Das geht nur mit einem guten Team“, sagt Anja Kießlich. Für die Zukunft wünscht sie sich viele kreative Kunden  und Projekte, damit irgendwann ihre größte Vision – ein Haus der Kreativität – wahr werden kann.