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Beim Heideturnier funktionierte alles

Die Hopfenbrüder (hinter dem Netz) taten sich schwerer als die SSV-Damen. Doch auch sie schafften den ersten Platz beim Heideturnier in Bad Düben.
Die Hopfenbrüder (hinter dem Netz) taten sich schwerer als die SSV-Damen. Doch auch sie schafften den ersten Platz beim Heideturnier in Bad Düben. FOTO: Foto: Annekatrin Schenker
Volleyball.. Sonnenschein und gute Laune hatten die SSV-Damen und die Hopfenbrüder am vergangenen Wochenende im Gepäck, denn das Heideturnier führte sie auch in diesem Jahr wieder nach Bad Düben. Das Turnier erstreckte sich über zwei Tage und fand wie immer auf dem Rasen mit insgesamt sieben Feldern statt. Von Annekatrin Schenker

Für die SSV-Damen hieß es gleich Antritt zum ersten Spiel. Doch an die veränderten Bedingungen musste man sich erst wieder gewöhnen, denn Sonne und Wind sind auch für die Spremberger Volleyballer unberechenbare Gegner. So verspielten die Spremberger Damen den einen oder anderen Ball, konnten aber das erste Spiel trotzdem für sich entscheiden.
Ob es an dem schönen Wetter oder der guten Stimmung lag, man kann sagen, zum größten Teil funktionierte alles. Angefangen bei den Aufschlägen, die nur sehr selten ihr Ziel verfehlten oder den Angriffen, die durch gute Abwehr und genaues Zuspiel möglich waren.
Die Hopfenbrüder standen den Frauen in nichts nach, denn eine starke Abwehr und präzises Zuspiel machten es auch ihren Gegnern nicht leicht die schnellen Angriffe abzuwehren. Somit war der erste Spieltag für die SSV-Damen wie auch für die Hopfenbrüder sehr erfolgreich. Beide Mannschaften erspielten in ihrer jeweiligen Staffel Rang eins und sicherten sich damit einen Platz im Kampf um das Finale. Auch am zweiten Spieltag war man hochmotiviert, schließlich ging es für die SSV-Damen darum, den ersten Platz vom Vorjahr zu verteidigen.

Kleine Patzer im zweiten Satz
Der erste Satz, des Halbfinales wurde mühelos gewonnen, doch im zweiten schlichen sich mehr und mehr kleine Patzer ein. Erst durch Unterstützung der Hopfenbrüder, die kräftig anfeuerten, konnten die SSV-Damen dann auch diesen Satz nach etlichen Ballwechseln gewinnen.
Nachdem Mockau nun geschlagen worden war, standen die SSV Damen der Mannschaft aus Gräfenhainichen gegenüber. Das Spiel gestaltete sich anfangs sehr positiv für die Frauen des SSV, die den ersten Satz mit Abstand für sich entscheiden konnten. Doch wie in dem Spiel zuvor hatte man auch hier im zweiten Satz nicht mehr mit der gegnerischen Mannschaft gerechnet.
Wieder mussten die Hopfenbrüder anfeuern und wieder wurde es ein spannendes Spiel, das im zweiten Satz nur knapp gewonnen wurde. Damit stand es 2 : 0 für die SSV-Damen, die damit als Gesamtsieger des Turniers hervorgingen. Der Endstand des Finales konnte in jedem Spiel erreicht werden. Das heißt, dass die SSV-Damen an diesem Wochenende keinen Satz abgegeben haben.

Hopfenbrüder mussten kämpfen
Anders sah es bei den Hopfenbrüdern aus, die trotz der Anfeuerungsrufe der Damen hart kämpfen mussten. So entschieden sie das Halbfinale nach drei langen und bangen Sätzen mit 2 : 1-Sätzen für sich. Im Finale hieß es nun Hopfenbrüder gegen Chaplin. Wie schon zuvor, gestalteten die Hopfenbrüder das Spiel sehr spannend und hielten die gegnerische Mannschaft, wie auch die Zuschauer, in Atem.
Nach langen Ballwechseln und großer Einsatzbereitschaft, hatte das Team den ersten Satz in der Tasche. Wollten die Spremberger Volleyballer das Spiel gewinnen, so mussten sie auch im zweiten Satz alles geben.
Gesagt, getan. Die Männer gaben alles und konnten auch den zweiten Satz für sich entscheiden. Damit waren die Hopfenbrüder die Gesamtsieger des Turniers und durften mit den Damen des SSV 1862 endlich aufs Siegerpodest steigen.
Bei den Damen belegte die Vertretung aus Gräfenhainischen den zweiten Platz. Bad Düben folgte auf dem dritten Platz. Bei den Herren holte die Mannschaft Chaplin Platz 2, Turbo Hohenstein gelangte auf den dritten Platz.

Für die SSV Damen spielten: Elke Vorwerg, Petra Göthel, Kerstin Bobusch, Kristin Bobusch, Antje Sparfeldt, Ines Lehming und Annekatrin Schenker.
Für die Hopfenbrüder spielten: Rainer Barwisch, Jörg Paukstadt, Thomas Rennert, Marko Szymanski, Wolfgang Schäfer und Ray Poschmann.