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Terpe
Beim Doppelkopf sind die Männer unter sich

Diese vier Teilnehmer des Doppelkopfturniers in Terpe bevorzugen das deutsche Blatt.
Diese vier Teilnehmer des Doppelkopfturniers in Terpe bevorzugen das deutsche Blatt. FOTO: Arlt Martina
Terpe. 35 Teilnehmer haben sich beim Doppelkopfturnier in Terpe getroffen. Dieses fand bereits zum 23. Mal statt.

Was 1995 im Terpschen Sportlerheim klein begann, ist nun auf eine Kartenrunde mit 35 Teilnehmern gewachsen. Die trafen sich zum inzwischen 23. Mal am Mittwoch im Vereinshaus „Alter Konsum“ in Terpe zum Doppelkopfturnier.

Dort sind die Männer unter sich. Sie kommen nicht nur aus Terpe, sondern auch aus Bluno, Sabrodt, Spremberg und Seidewinkel. Als ältester Teilnehmer  konnte in diesem Jahr der 68-jährige Spremberger Gerhard Urban begrüßt werden.

Dietmar Unger und Henry Kossack aus Terpe setzen sich für dieses Weihnachtsturnier jedes Jahr den Hut auf und sorgen mit ihrem Team für eine gemütliche Atmosphäre. Dazu tragen vor allem Ingrid Kossack, Brunhilde Unger und Joachim Klammer bei, die sich um das leibliche Wohl der Turnierteilnehmer kümmern.

„Die Tradition dieser Kartenrunde begann vor 23 Jahren in unserem Sportlerheim. Doch dort passten höchstens 20 Leute hinein, es wurde alles zu eng. So mussten wir uns dann ein neues Lokal suchen – und das war natürlich unser Vereinshaus im Ort. Inzwischen gibt es das Sportlerheim schon nicht mehr“, erzählt Joachim Klammer. „Doppelkopf ist ein ganz einfaches Kartenspiel, man kann es sofort erlernen. Dabei gibt es keine Sieben, Acht und Neun. Wir spielen drei Runden, die immer neu ausgelost werden. Der Zufall soll entscheiden. Somit ist die Anordnung der Spieler an den Tischen gerecht verteilt. Zu einer Runde gehören vier Leute. Jeder hat zehn Karten auf der Hand. Wir spielen ohne Dulle und Sau, das versteht ein Doppelkopfspieler“, so Organisator Henry Kossack. Jeder Teilnehmer sollte auch etwas Kleingeld im Portemonnaie haben, denn ab und zu ist eine Runde bei bestimmten Spielregeln fällig. Insgesamt werden an so einem Turnier pro Tisch 16 beziehungsweise 20 Spiele ausgetragen.

Für die Sieger standen attraktive Präsente bereit, auch ein Trostpreis wird jedes Jahr vergeben.

(mat)