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Spremberg
Sturzgefahr in der Bahnhofstraße

Baumstümpfe sind eine Unfallgefahr auf dem Fuß- und Radweg in der Bahnhofstraße.
Baumstümpfe sind eine Unfallgefahr auf dem Fuß- und Radweg in der Bahnhofstraße. FOTO: Annett Igel-Allzeit / LR
Spremberg. Bauausschussvorsitzender Peter Reininger fordert Kennzeichnung der Baumstümpfe.

Baumstümpfe auf dem breiten Fuß- und Fahrradweg in der Spremberger Bahnhofstraße haben für Aufregung im Bauausschuss gesorgt. Ilona Schulz (Linke) hatte von Bürgern erfahren, dass an einem dieser Stümpfe bereits ein Radfahrer gestürzt sei. Auf der Seite, den Radler vom Georgenberg in Richtung Stadt in der Regel nutzen, gibt es derzeit vier auffällige Stümpfe, die nach Baumfällungen übriggeblieben sind. Zwei Stümpfe mit etwas geringerem Durchmesser befinden sich im oberen Bereich, zwei Stümpfe mit Durchmessern von rund 40 Zentimetern weiter unten etwa in Höhe der Spremberger Freilichtbühne.

Nach Messungen am gestrigen Mittwoch ragen sie mit rund 15 Zentimetern aus der Erde. Zwar teilt die Baumreihe den Weg in einen Rad- und Fußweg, das merkten einige Bauausschussmitglieder auch an. Aber Wechsel – zum Beispiel bei Überholmanövern von Fußgängern wie Radfahrern –  sind nicht unüblich. Hinzu kommt die Geschwindigkeit im unteren Teil des „Berges“ und zu bestimmten Tageszeiten auch Dunkelheit. Die Stadt will das nun prüfen und die Stümpfe beseitigen lassen.

Trotz dieses Versprechens schüttelte Peter Reininger, Vorsitzende des Bauausschusses (CDU), den Kopf. Der Betriebshof habe doch durchaus Baken und andere Möglichkeiten, um Gefahrenstellen abzusperren. Er verstehe nicht, warum das in solchen Fällen nicht passiert.