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Spremberg
Baumaschinen-Betrieb Welzow steht im Fokus

Noch bis zum Frühjahr kann in der Welzower Heimatstube die aktuelle Ausstellung zur Geschichte der Lutherkirche besichtigt werden. Dazu lädt auch Thomas Weise vom Heimatverein ein.
Noch bis zum Frühjahr kann in der Welzower Heimatstube die aktuelle Ausstellung zur Geschichte der Lutherkirche besichtigt werden. Dazu lädt auch Thomas Weise vom Heimatverein ein. FOTO: amz
Welzow. Welzower Heimatverein sucht für Ausstellung Material über die Zeit vom VEB bis zu Webaumix.

Anno 2018 jährt sich die Gründung des Betriebes Baumaschinen Welzow zum 50. Mal. Aus diesem Anlass plant der örtliche Heimatverein eine Ausstellung in der Heimatstube. Die Vorbereitungen und Recherchen laufen jetzt an. Zudem suchen die Vereinsmitglieder um die Vorsitzende Christel Weise noch weiteres Material. „Wir sind vor allem an Fotos, Dokumenten, Zeitungen, Zeichnungen, Broschüren und Büchern interessiert. Ebenso freuen wir uns auf Berichte von Zeitzeugen“, sagt Christel Weise. Wer etwas zur Ausstellung beisteuern möchte, wird gebeten, sich zu melden (Telefon 035751 10534 oder  E-Mail heimatverein-welzow@t-online.de). Besichtigt werden kann die Ausstellung voraussichtlich ab der Museumsnacht im Spätsommer 2018.

Der Baumaschinen-Betrieb entstand in den Jahren 1968/1969 aus der früheren Zentralwerkstatt (ZW). Die ZW wurde Ende der 1960er-Jahre umprofiliert, da die DDR nicht mehr nur auf Kohle, sondern auf billiges Erdöl aus der Sowjetunion setzte. Allerdings erfüllte sich diese Hoffnung nicht. Baumaschinen Welzow stellte unter anderem Rüttelplatten für den Straßenbau sowie Portalkrane her.

Der Welzower Betrieb hieß anfangs VEB Baumechanisierung, später Baumaschinen Welzow, dann Webaumix. Standort war das Gelände des heutigen Industrieparks Ost im nordöstlichen Teil von Welzow. Das Gelände ist erst in jüngster Zeit größtenteils beräumt und neu erschlossen worden, um neuen Investoren gute Bedingungen bieten zu können.