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Baustelle
Baufreiheit für Ersatzbau an der Wendenstraße

Mit dem Beseitigen der Bäume und der Stammstümpfe wird der Platz für den Kran geschaffen. Die alte Brücke wird demnächst abgerissen, die Neue kein Hindernis mehr bei Hochwasser darstellen.
Mit dem Beseitigen der Bäume und der Stammstümpfe wird der Platz für den Kran geschaffen. Die alte Brücke wird demnächst abgerissen, die Neue kein Hindernis mehr bei Hochwasser darstellen. FOTO: Detlef Bogott/dbo1
Spremberg. Am Montag haben die vorbereitenden Arbeiten für den bevorstehenden Abbruch der maroden Brücke in der Spremberger Wendenstraße begonnen. Die Firma Baumpflege Balkow aus Drieschnitz/Kahsel wird auch am heutigen Dienstag noch Baumfällarbeiten verrichten. dbo1

Nach den Fällarbeiten beseitigt Steve Krautz mit der Stubbenfräse die Baumstümpfe. Unmittelbar neben der Brücke soll damit Baufreiheit für den Kran geschaffen werden.

Erste Probebohrungen für die Pfahlgründung sollen noch in dieser Woche stattfinden. An gleicher Stelle wird bis zum Juni nächsten Jahres eine neue Aluminiumfachwerkbrücke errichtet. Die neue Geh- und Radwegbrücke wird eine Breite von drei Metern haben und aufgrund der gewählten Materialien besonders wartungsarm sein, teilte die Stadtverwaltung mit. Darüber hinaus wird das Bauwerk die Vorgaben des Hochwasserschutzes erfüllen, da durch die stützenlose Konstruktion bei Hochwasser keine Hindernisse im Weg stehen.

Das Überqueren der Spree aus Richtung August-Bebel-Straße und Gärtnerstraße kommend ist bereits jetzt nicht mehr möglich. Auch während der Fällarbeiten am Montag konnte immer wieder beobachtet werden, dass Fußgänger und Radfahrer trotz Absperrungen die gesperrte Zone betreten. Die Stadt appelliert ausdrücklich, die Brücke Weißes Wehr oder Schlossbrücke zu benutzen.