Die gesamte Asphaltdecke des kleinen Parkdecks in der Jägerstraße wird jetzt aufgestemmt. Seit mehreren Wochen steht der Hinweis auf eine Sperrung an der Zufahrt. Um Anwohnern die Parkmöglichkeit wenigstens am Wochenende zu lassen, wurde das Datum mehrfach geändert. „Da es immer wieder geregnet hat, verzögerte sich der Start“, sagt Raik Gallas, Sachbearbeiter im Bereich Tiefbau in der Stadtverwaltung. Er rechnet damit, dass sich die Reparatur mindestens vier bis sechs Wochen hinziehen könnte.

Seit einigen Jahren beobachtet Sprembergs Bauverwaltung auf dem Parkdeck Blasen im Gussasphalt. Mehrere Stellflächen haben sich gesenkt. Wasser sickert durch. Besonders bei größeren Temperaturschwankungen tut das dem Bauwerk nicht gut. Vermutlich sind Dichtungsbahnen – Bitumenbahnen – unter dem Gussasphalt einst nicht sauber genug verlegt worden. Aber bei vier bis fünf Jahren Garantie in der Straßenbaubranche ist es jetzt nach rund 15 Jahren zu spät, die bauausführende Firma von damals dafür zu belangen.

Fräsmaschine darf nicht hoch

Der Asphalt und die alte Abdichtung müssen bis auf den nackten Beton herunter und eine neue Abdichtung und neuer Asphalt aufgebracht werden, erklärt Gallas. Da das Parkdeck zwar 19 Pkw gut aushält, aber keine schweren Baumaschinen, die bei Straßenbauarbeiten alte Asphaltschichten in zwei Tagen herunter fräsen können, wird sich der Rückbau mit kleinem Gerät und per Hand, den die Baufirma Matthäi aus Freienhufen übernommen hat, etwas hinziehen, so Raik Gallas.

Ursprünglich sollte die Reparatur bereits im Vorjahr in Angriff genommen werden. „Aber erst in diesem Jahr haben wir Geld dafür im Haushalt“, sagt Baufachbereichsleiter Gerd Schmiedel. Mehrere 10 000 Euro werde sie kosten. Schmiedel bleibt vage, weil Überraschungen noch nicht auszuschließen seien. Grundsätzlich erhalten bleiben soll das Parkdeck aber den Sprembergern und den Mietern.