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| 14:40 Uhr

Folgen eines Feuers in Schwarze Pumpe
Bauarbeiten nach Brand in Wohnhaus dauern bis März

Ein Feuer brach im Sommer in diesem Haus in Schwarze Pumpe aus.
Ein Feuer brach im Sommer in diesem Haus in Schwarze Pumpe aus. FOTO: LR / René Wappler
Spremberg. Bis zum März 2019 werden voraussichtlich die Bauarbeiten im Wohnhaus in Schwarze Pumpe dauern, das ein Feuer im Sommer schwer beschädigt hat. Das berichtet die Vorstandschefin des Wohnungsunternehmens Bewoge, Christiane Blödgen. Von Rene Wappler

Der Brand war am 15. August gegen 23 Uhr in einer Wohnung ausgebrochen. 30 Mieter mussten daraufhin nach Angaben der Polizei das Haus in der Straße des Kindes verlassen. Acht Personen erlitten Verletzungen. Die genaue Ursache des Feuers blieb ungeklärt. Als „Held des Jahres“ bezeichnet der Fachbereichsleiter im Rathaus, Frank Kulik, wenige Tage später einen Bewohner. Der Mieter hatte seinen Nachbarn unter Lebensgefahr aus dessen brennender Unterkunft befreit. „Zu diesem Zeitpunkt hatte sich das Feuer in der Wohnung fast vollständig ausgebreitet“, erklärte Frank Kulik. Für betroffene Mieter stellte die Bewoge Ersatzwohnungen bereit.

Das Renovieren der Treppenhäuser und der Versorgungsleitungen wird bis Weihnachten beendet sein, wie die Vorstandschefin Christiane Blödgen mitteilt. Bis zum Januar sollen weitere Restmängel behoben werden. „Die Bewohner des Hauses sind davon nicht betroffen“, erläutert sie.

Derzeit setzen Fachleute die Fassade des Gebäudes instand. Die Brandschäden sind nach Angaben des Unternehmens beseitigt. Auch die Reinigung ist abgeschlossen. Ebenso wie bei Treppenhäusern und Leitungen rechnet der Vermieter damit, die Fassade bis zu den Weihnachtsfeiertagen fertigzustellen. „Nach Möglichkeit“ verschwindet zu diesem Zeitpunkt auch die Rüstung, wie die Vorstandschefin der Bewoge ankündigt. Allerdings entscheide die Wetterlage darüber, ob sich der Zeitplan einhalten lässt.

Schon jetzt erreicht die Zahl der Einsätze der Spremberger Feuerwehrleute den Wert des bisherigen Rekordjahres 2017. Darauf weist Bürgermeisterin Christine Herntier (parteilos) hin. So registriert die Statistik vom Neujahrstag bis zum 3. Dezember 2018 insgesamt 225 Einsätze für die ehrenamtlichen Helfer in der Stadt. Im gleichen Zeitraum des Jahres 2017 waren es 217.