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| 16:05 Uhr

Millionenprojekt im Industriepark
Bau neuer Papiermaschine lässt Politiker hoffen

Spremberg. Weitere Investitionen in Schwarze Pumpe geplant.

 Die Spremberger Bürgermeisterin Christine Herntier (parteilos) sieht mit dem Bau einer zweiten Papiermaschine im Industriepark Schwarze Pumpe auch einen Wunsch der Lausitzrunde verwirklicht. Schließlich sei sich dieses Gremium aus Stadtoberhäuptern der Region einig: Wichtig für die Menschen in der Lausitz sind wirtschaftliche Erfolge in der Gegenwart, nicht nur der Blick in eine ferne Zukunft. Als „nicht hoch genug einzuschätzen“ bezeichnet die Spremberger Bürgermeisterin den Einsatz von Brandenburgs Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (SPD) für die Entwicklung des Industrieparks Schwarze Pumpe.

In der Papierfabrik der Firma Hamburger Rieger wird eine zweite Papiermaschine mit einem Investitionsvolumen von 370 Millionen Euro aufgebaut. Sie soll 200 neue Arbeitsplätze bringen. Der Spremberger Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Schulze (CDU) erklärt dazu: „Gerade mit Blick auf die dringend benötigte Strukturentwicklung in unserer Region ist eine solche umfangreiche Investition im Industriebereich von unschätzbarem Wert.“

Erfreut äußert sich auch die Chefin des Spremberger Wirtschaftsförderers ASG, Petra Lehmann. Der Sitz ihres Unternehmens befindet sich ebenfalls im Industriepark. Die Arbeitsplätze in der Region haben nach ihren Worten höchste Priorität für den Wirtschaftsförderer. „Wir planen noch weitere Ansiedlungen“, sagt Petra Lehmann. Darüber hinaus seien ungefähr 50 Standplätze für Lastwagen auf der Strecke aus nördlicher Richtung vorgesehen. Sie sollen einen „raststättenähnlichen Charakter“ tragen, wie die Geschäftsführerin der ASG erläutert. „Damit wollen wir auch den Verkehrsstrom in Schwarze Pumpe verbessern, wie es der Ortsbeirat wünscht.“ Dessen Mitglieder weisen regelmäßig darauf hin, dass der Verkehr durch den Spremberger Stadtteil die Einwohner belastet.