ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 19:09 Uhr

Ermittlungen zur Anzeige wegen Vergewaltigung am Stausee Spremberg
Liefert Funkzellen-Auswertung neue Spuren?

Neuhausen/Spree. Fast zwei Monate nach einer mutmaßlichen Vergewaltigung am Stausee bei Bagenz laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. „Aktuell werden noch immer mögliche Spuren, wie etwa Funkzellen, ausgewertet“, heißt es aus der Cottbuser Staatsanwaltschaft.

Die Tat soll sich bereits am 4. April ereignet haben und sorgte für Aufsehen, als nach Bekanntwerden des Vorfalls und Gerüchten auf sozialen Medien sieben Vermummte die mutmaßlichen Täter in einer Ferienanlage am Spremberger Stausee stellen wollten. Mit Böllern und Schlagwerkzeugen ausgestattet, verängstigten die Männer zwischen 18 und 26 Jahren stattdessen eine anwesende Schulklasse aus Frankfurt (Oder). Auch gegen die Randalierer wird weiterhin ermittelt. Man habe aber bislang keine neuen Erkenntnisse, wie Oberstaatsanwältin Petra Hertwig, auf RUNDSCHAU-Nachfrage mitteilt.

(mla)