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| 18:35 Uhr

Auftakt für weiteres Training
Feuerwehranwärter üben Ernstfall in Schwarze Pumpe

Die Übung auf dem Gelände der Leag soll erst der Auftakt zu weiteren sein. Damit soll die Landesfeuerwehrschule entlastet werden.
Die Übung auf dem Gelände der Leag soll erst der Auftakt zu weiteren sein. Damit soll die Landesfeuerwehrschule entlastet werden. FOTO: Anja Guhlan
Schwarze Pumpe. Erstmalig gibt es eine Grundausbildung für angehende Berufsfeuerwehrleute in der Leag-Werksfeuerwehrwache.

  In einem Pilotprojekt absolvieren 18 angehende Berufs- und Werkfeuerwehrleute aus Berlin und Brandenburg derzeit acht Wochen lang einen Abschnitt ihrer Grundausbildung bei der Werkfeuerwehr der Leag im Industriepark Schwarze Pumpe. Das Pilotprojekt soll auch zur Entlastung der zentralen Landesfeuerwehrschule in Eisenhüttenstadt beitragen. Denn durch den Generationswechsel werden derzeit auch bei den Berufs- und Werkfeuerwehren vermehrt junge Nachwuchskräfte eingestellt, sodass die Landesfeuerwehrschule gar nicht alle Anwärter aufnehmen kann. Die im Normalfall an der Landesfeuerwehrschule zwölf Monate dauernde Grundausbildung  erfolgt bei diesem Projekt konzentriert auf zehn Monate direkt an den Standorten der beteiligten Unternehmen.

Bei der Werksfeuerwehr der Leag hält Ausbildungsleiter Lars Mudra alle Fäden während des Projektes zusammen. Nachdem die Feuerwehranwärter in verschiedenen Modulen die jeweilige Theorie erfahren und praktische Übungen durchführen konnten, mündet der Abschluss eines jeden Moduls in einer praktischen Einsatzübung. Auf dem Lehrplan stand dieses Mal eine technische Hilfeleistung bei einem Verkehrsunfall mit einem Lkw und zwei Pkws. Die  Zielaufgabe bestand darin, die verletzten und eingeklemmten Personen, die als Dummys dargestellt wurden, zu bergen und retten.            

(ang)