Die vier Bescheide über insgesamt 2,5 Millionen Euro aus dem Landesausgleichfonds seien inzwischen beim Amt Döbern-Land eingegangen, bestätigte Amtsdirektor Werner Guckenberger gegenüber der RUNDSCHAU. Die Auflagen, die darin formuliert seien, scheinen aber die bisherigen Befürchtungen in der Amtsverwaltung Döbern-Land zu übertreffen. Das Geld aus dem Ausgleichsfonds müsse für die Fehlbetragsdeckung verwendet werden.
Doch die Auflagen hätten sich gegenüber den letzten Angaben des Landes, gegen die sich das Amt bereits schriftlich gewandt habe, noch verschärft, deutet Guckenberger an. Um die Millionenhilfe für Döbern, Tschernitz, Felixsee und Groß Schacksdorf-Simmersdorf zu bekommen, müssten auch die anderen vier Döbern-Land-Gemeinden Hor now-Wadelsdorf, Wiesengrund, Neiße-Malxetal und Jämlitz-Klein Düben mitziehen. Diese vier Kommunen seien bislang nicht vom Land bedacht worden, erklärte Guckenberger. Er äußerte sich aber zuversichtlich, dass diese Gemeinden noch berücksichtigt würden. Über Details aus den Bescheiden des Landesministeriums des Innern wollte er sich aber nicht äußern.
Das Innenministerium hat für Döbern eine Million Euro, für die Gemeinde Tschernitz 749 300 Euro, die Gemeinde Felixsee 496 260 Euro und die Gemeinde Groß Schacksdorf-Simmersdorf 220 000 Euro Schuldenhilfe aus dem Ausgleichsfonds zur Verfügung gestellt. (fm)