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Auf Wasser-Havarie folgen weitere Rohrbrüche

Matthias Richter von der Firma WAS war am Dienstag wegen eines Rohrschadens am Adolf-Diesterweg-Ring im Einsatz.
Matthias Richter von der Firma WAS war am Dienstag wegen eines Rohrschadens am Adolf-Diesterweg-Ring im Einsatz. FOTO: René Wappler
Spremberg. Nach der großen Wasser-Havarie vom Montag sind weitere Schäden im Spremberger Leitungsnetz aufgetreten. Wie Peter Drobig vom Spremberger Wasser- und Abwasserzweckverband (SWAZ) mitteilt, traf das Problem kleinere Versorgungsleitungen in der Zuckerstraße, am Schlesischen Hof und am Adolf-Diesterweg-Ring. René Wappler

"Zwar hatten wir nicht mit dem starken Ausmaß vom Montag zu kämpfen", sagt Peter Drobig. "Aber in mehreren Wohnblöcken mussten die Mieter länger auf Wasser verzichten."

Am Adolf-Diesterweg-Ring setzen Rolf Pohl und Matthias Richter vom Wasser-Abwasser-Service (WAS) einen Schieber ein, um die Wasserzufuhr wieder zu gewährleisten. "Der Rohrbruch entpuppt sich schon als schwierige Sache", sagt Rolf Pohl.

Noch am Montag ging der Fachbereichsleiter für Ordnung und Sicherheit im Rathaus von einer "kritischen Situation für ganz Spremberg" aus: Frank Kulik sprach gleich am Morgen mit den Fachleuten von der Feuerwehr, damit in einem Ernstfall genügend Löschwasser bereitsteht. Schließlich waren zunächst Tausende Haushalte vom Rohrbruch am Wasserwerk betroffen. "Wir dachten erst auch daran, ein Bürgertelefon einzurichten", erklärt Frank Kulik. "Denn in diesem Moment mussten wir ja damit rechnen, dass sich das Problem nicht innerhalb weniger Stunden beheben lässt." Allerdings bekamen die Fachleute des SWAZ und seiner Dienstleister die Havarie bis zum Vormittag bis auf wenige Ausnahmen in den Griff.