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| 01:28 Uhr

Auf Tauchgang mit dem Weihnachtsmann

Die Tauchfreunde vom Köbelner Tauchclub sind am Donnerstag zum Heiligmorgentauchen in den Eichweger See untergetaucht. An Bord hatten sie auch den Weihnachtsmann. Fünf bis sechs Meter ging es für die Taucher in die Tiefe. Von Martina Arlt

Nach und nach trudelten die Taucher am Heiligabend mit ihrer Ausrüstung ein. Auch der 46-jährige Jörg Heine aus Uhyst bereitete sich für seinen Tauchgang vor. Der Weihnachtsmann befand sich bereits an der Leine. Bevor die Taucher fünf bis sechs Meter in die Tiefe stiegen, entzündeten sie am Eichweger See ein kleines Feuerchen zum Aufwärmen. „Wenn man sich an die Spielregeln beim Tauchen hält, kann eigentlich kaum etwas passieren“, versichert Jörg Heine. Die Ausrüstung müsse regelmäßig überprüft werden, die Gesundheit der Taucher müsse stimmen und zu viel Übergewicht sollten Taucher nicht auf die Waage bringen. Und niemand sollte allein tauchen, das ist ein Partnersport, so Heine. Er selbst tauche einmal wöchentlich ab.


Fast 50 Tauchfreunde haben sich seit der Wende zum Tauchclub von Reinhard Sprigade dazugesellt, die für ihre Tauchgänge abwechselnd den Halbendorfer See, Groß Dübener Waldsee, Bohsdorfer Felixsee, Eichweger, Dreiweiberner oder Silbersee, in der Region nutzen. „Früher hatte ich mich dem Bergsteigen verschrieben, seit sieben Jahren gehe ich tauchen“, erzählt Jörg Heine. Einmal im Jahr fahre er auch nach Ägypten tauchen. „Tauchen ist faszinierend, gibt Ruhe, man kann Fische und Pflanzen beobachten“, so Heine. Beim Heiligabendtauchen könne er gleichzeitig ein paar Weihnachtspfunde abschwimmen. Von den Tauchgängen hätten die Sportler schon viel Müll ans Tageslicht gebracht.

Am 2. Januar treffen wir uns zum Neujahrstauchen am Felixsee in Bohsdorf, die Taucher sind wie eine große Familie", sagt Reinhard Sprigade, der seit 35 Jahren als Tauchlehrer tätig ist.