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| 02:33 Uhr

Auf Schienen durch die Lausitz

Spremberg. Derzeit läuft im Niederlausitzer Heidemuseum Spremberg die Sonderausstellung "Auf Schienen durch die Lausitz – 150 Jahre Eisenbahn in Spremberg". Nachdem 1846 die Linie Berlin – Breslau eröffnet und Guben an das Eisenbahnnetz angeschlossen wurde, Cottbus 1866 an die Linie Berlin – Cottbus, erfolgte ein Jahr später die Anbindung von Spremberg. pm/asi

Am 31. Dezember 1867 ist der letzte Abschnitt von Cottbus nach Weißwasser und damit der gesamte Verkehr auf der Eisenbahnstrecke Berlin - Görlitz in Betrieb genommen worden. Die Eisenbahn war für den Handel und das Gewerbe, doch insbesondere für die zunehmende Industrialisierung der Niederlausitz von entscheidender Bedeutung. Das Zeitalter der Postkutsche ging zu Ende, der technische Fortschritt nahm seinen Lauf. Zunehmend entstanden in den Städten der Region wie in Forst und Spremberg innerstädtische Bahnen, die vor allem die Tuchfabriken mit Braunkohle versorgten, aber auch zur Güter- und Personenbeförderung genutzt wurden. Die Spreewaldbahn verband den Spreewald mit der Stadt Cottbus und diente bis zu ihrer Stilllegung 1970 für den Ausbau des Tourismus. Die Linie Weißwasser - Forst über die Industriegemeinden Friedrichshain und Döbern war vor allem für den Transport der Industriegüter aus den Glashütten notwendig geworden.

Mit dieser Ausstellung möchte das Museum an die längst stillgelegten Linien, an Unglücke auf den Schienen und mit dem einen oder anderen Exponat an das Reisen mit der Eisenbahn erinnern.

Öffnungszeiten: dienstags bis freitags 9 bis 17 Uhr; samstags, sonntags und an Feiertagen 14 bis 17 Uhr (bis 12. November).