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Auch Wehren müssen erst zusammenwachsen

Sellessen.. Auch das Sellessener Feuerwehrgerätehaus an der Spremberger Straße hat gute Chancen, im Rahmen der Dorferneuerung in den Genuss von Fördermitteln zu kommen, zum Beispiel für das Dach.

Doch was grundsätzlich aus dem Gebäude wird, darüber machen sich die Kameraden dennoch Sorgen. Laut Brandschutzkonzeption der Stadt Spremberg sollen die Wehren Bühlow und Sellessen zwar eigenständig bleiben, kräfte- und technikmäßig aber mit der Weskower Wehr am dortigen Hauptstandort zusammengeführt werden. „Der schwierige Punkt ist es, das umzusetzen“ , sagt Hardy Kordian, der selbst zu den etwa 35 Mitgliedern der Sellessner Feuerwehr gehört. „Es ist zu befürchten, dass die anderen Gerätehäuser nicht mehr Din-gerecht ausgebaut werden.“
Mit der Zusammenführung, soweit es die Einsätze betrifft, habe man sich bei der Wehr abgefunden und stehe hinter der Brandschutzkonzeption, sagt Hardy Kordian. Man sehe ein, dass Brandschutz bezahlbar bleiben muss. Und aller 14 Tage bestreiten die Wehren auch die Ausbildung schon zusammen. „Wichtig ist für uns aber auf jeden Fall, dass diese Zusammenführung nicht abrupt erfolgt, sondern dass die Wehren allmählich zusammenwachsen.“ (thr)