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Auch im Alter mit dem Auto mobil

Zur Eröffnung sprach Ulrich Schönrock (3.v.l.), der lange als Ausbilder beim DRK tätig war. Er zeigte unter anderem, was in einen Verbandskasten gehört und wie man ein Warndreieck aufstellt.
Zur Eröffnung sprach Ulrich Schönrock (3.v.l.), der lange als Ausbilder beim DRK tätig war. Er zeigte unter anderem, was in einen Verbandskasten gehört und wie man ein Warndreieck aufstellt. FOTO: Martina Arlt/mat1
Spremberg. Auch die 16. Gesundheitswoche der Örtlichen Liga Spremberg hält wieder zahlreiche interessante Veranstaltungen bereit. mat1

Zur Eröffnung nahmen mehr als 20 Besucher im Kontaktcafé der Volkssolidarität Platz. Dort übernahm am Montagnachmittag Referent Ulrich Schönrock (75) mit dem Thema "Fit und automobil im Alltag" den Auftakt der dreiwöchigen Gesundheitsaktion. Ulrich Schönrock war langjähriger Ausbilder beim DRK und kennt sich in diesem Metier bestens aus. Er gab Tipps, wie auch eine künftige Automobilität geplant werden kann. Gleich zu Beginn seines Vortrages stellte er die Frage, welche Straßen in Spremberg die meist befahrensten sind. Darauf wusste er auch die Antwort: die Lange Straße sowie die Karl-Marx-Straße. Erhöhte Aufmerksamkeit erfordere es besonders beim Befahren der Kreisel und wenn Fahrradfahrer unterwegs sind, da sie oft die verkehrte Straßenseite benutzen würden.

Besonders Kraftfahrer im höheren Alter sollten sich mit vielen Dingen rund ums Auto und dem Straßenverkehr beschäftigen, um in vielen Situationen dem Verkehrsgeschehen folgen zu können, riet Ulrich Schönrock. "So sollte jeder Kraftfahrer für sich entscheiden, wann und wie oft er sich beim Arzt durchchecken lässt. Denn das Sehen, Hören und die Bewegung lassen im Alter nach. Jeder sollte auf seine Fahrtüchtigkeit selbst achten. Ab dem 50. Lebensjahr sollte man jedes zweite Jahr den Augenarzt besuchen, ab dem 60. Lebensjahr jedes Jahr. Auch eine Zweitbrille sollte man parat haben. Und auf die richtige Tönung einer Sonnenbrille sollte man achten", so Ulrich Schönrock.

Er machte darauf aufmerksam, dass die Rettungsweste im Türbereich deponiert werden und auch ein Verbandskasten mit aktuellem Inhalt im Auto vorhanden sein sollte. Den Senioren riet er, bereits einmal zu Hause zu probieren, ein Warndreieck aufzustellen. Denn im Notfall sei Eile geboten.

Ebenfalls in Sachen Erste Hilfe kennt sich der Spremberger bestens aus. So gab er auch dazu einige interessante Tipps zu Medikamenten und stabiler Seitenlage.

Im Rahmen der Spremberger Gesundheitswoche stehen nun bis zum 23. September zahlreiche Vorträge und Veranstaltungen an. So findet beispielsweise am heutigen Mittwoch, 6. September, um 16 Uhr im Kontaktcafé ein Vortrag "Von der Pflegestufe zum Pflegegrad - was hat sich 2017 geändert?" statt. Am Montag, 11. September, beginnt dort um 14 Uhr der Vortrag "Mein Gewicht und ich".

Für Fragen steht Christina Bieder bei der Stadtverwaltung Spremberg unter Telefon 03563 340150 gern zur Verfügung.

Das komplette Programm ist auf www.stadt-spremberg.de einsehbar.