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Auch die Papierfabrik ist für die Schüler da

Spremberg.. Zum dritten Mal wird am Mittwoch, 22. September, eine Ausbildungsbörse in Spremberg stattfinden. Die Realschule Spremberg, die Stadtverwaltung und die Deutsche Angestellten Krankenkasse (DAK) haben sie wieder zusammen auf die Beine gestellt. Annett Igel

Neu in diesem Jahr ist, dass die Börse von 13 bis 18 Uhr geöffnet wird, damit möglichst viele Eltern zusammen mit ihren Töchtern und Söhnen vorbeischauen und sich beraten lassen können.
Das Schuljahr ist im vollen Gange, die ersten Noten und Punkte gab es bereits, und wieder machen sich die ältesten unter den Schülern Gedanken über eine Ausbildung, über den beruflichen Weg, den sie einschlagen möchten, und über den Endspurt fürs bestmögliche Zeugnis.
Über 30 Unternehmen und Einrichtungen haben sich bisher für die Spremberger Ausbildungsbörse am Mittwoch in der Realschule auf dem Schomberg angemeldet. Das sei im Vergleich zu den Vorjahren eine Steigerung, bestätigte Kerstin Berger, die Rektorin der Schule. Mit Hilfe der Firmen kann zu Berufen wie Florist, Krankenpfleger, Polizist, Soldat auf Zeit, Elektroniker, Berufskraftfahrer, Modenäher, Mechatroniker, Textilmaschinenführer, Hörgeräte-Akustiker, Betonfertigteilbauer, Lagerlogistikfachkraft, Friseur, Metallbauer, Kaufmann und Verwaltungsfachangestellter beraten werden.
Froh sind die Organisatoren auch darüber, dass die Papierfabrik Hamburger für die Ausbildungsbörse gewonnen werden konnte. Mechaniker, Instandhaltungsmechaniker, Industriekaufmann, Papiermacher und -bearbeiter - das sind die Berufe, die man in diesem neusten Großunternehmen in Spremberg erlernen kann.
Den Schülern zu sagen, was sie in dieser oder jener Ausbildung erwartet, welche Noten sie mitbringen sollten, wie und wo sie sich am besten bewerben, sei aber nur eine Seite der Ausbildungsbörse. Auf der anderen Seite stehen die Firmen, die eine Möglichkeit bekommen, sich vorzustellen. Und dieser Aspekt wird immer wichtiger. Denn für 2006 / 07 würden durch den Geburtenknick in Spremberg 30 bis 40 Prozent weniger Jugendliche die Schule beenden und eine Lehre suchen.

In der Realschule werden vertreten sein: der Spremberger Wasser- und Abwasserzweckverband, die Erhard Hippe KG, der Bundesgrenzschutz, Vattenfall Europe Mining Generation AG & Co. KG, die Sparkasse Spree-Neiße, die Fachhochschule Lausitz, die AOK, Blumenpavillon Brünsch, die Agentur für Arbeit Cottbus, die Industrie- und Handelskammer Cottbus, das Krankenhaus Spremberg, das Polizeipräsidium Frankfurt an der Oder, die Elektrotechniker-Innung mit Elektro Berger aus Spremberg, Casa Textil, BEA, die Spremberger Tuche, Hörgeräte Hähle, die Gewoba, RAG Bildung GmbH, die Stadtverwaltung Spremberg, BKN, das Oberstufenzentrum, die Raiffeisen-Handelsgenossenschaft, die Papierfabrik Hamburger, die Barmer, das Bundeswehr-Zentrum für Nachwuchsgewinnung Ost, Stahl-Struck die Handwerkskammer Cottbus, Lobbe und die DAK.