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ASG zieht in neues Gebäude

Petra Lehmann.
Petra Lehmann. FOTO: ani
Spremberg. Ihr neues Bürogebäude im Industriepark Schwarze Pumpe haben am Freitag die Mitarbeiter des Wirtschaftsförderers ASG eingeweiht. Geschäftsführerin Petra Lehmann erinnerte an den Beginn des Unternehmens im Jahr 1992 in der Heinrichstraße: "Der Regen tropfte dort ständig durch das Dach. René Wappler

" Damals zählten zwei Beschäftigte zur ASG - unter dem Namen "Altstadtsanierungsgesellschaft". Inzwischen ist die Firma auf 48 Mitarbeiter gewachsen, und ihre Aufgaben haben sich gewandelt. Wie die Geschäftsführerin ausführt, wird sich das Unternehmen künftig noch stärker um die Pflege des Firmenbestandes im Industriepark und der weiteren Region kümmern und damit einen Beitrag leisten, Fachkräfte zu gewinnen. "Zwischen Dresden und Berlin kann eine attraktive Region entstehen", sagt Petra Lehmann.

Mit dem neuen Bürogebäude besitzt die ASG erstmals "ein bisschen Eigentum", wie Andreas Schulze vom Aufsichtsrat anmerkt. Die Baufirmen stammten zu jeweils 50 Prozent aus den Ländern Sachsen und Brandenburg, auf deren Grenze sich der Industriepark befindet. "Das Projekt musste natürlich finanziert werden", erklärt Andreas Schulze. "Dafür machte uns die Sparkasse Spree-Neiße das beste Angebot."

Unterdessen sagt der Verbandsvorsteher des Industrieparks, Spreetals Bürgermeister Manfred Heine: "Wir haben noch viel vor - so wollen wir den Ortsteil Schwarze Pumpe vom Verkehr entlasten." Als nächster Schritt gelte der Strukturumbruch. "In der Lausitzrunde gehen wir als Bürgermeister in die Verantwortung, brauchen dabei aber Unterstützung der Unternehmer vor Ort." Zugleich seien die Kommunalpolitiker auch angetreten, "um sich der Sorgen der Unternehmer anzunehmen".