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Archäologie-Tafel für den Schul-Unterricht

Spremberg.. Bevor der Ausweichstandort für Haidemühl erschlossen wurde, fanden auf dem 44 Hektar großen Areal bei Spremberg auch archäologische Untersuchungen und Grabungen statt. Martina Arlt

Zwischen 2003 und 2005 leitete Armin Volkmann die Ausgrabungen des Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege. Am Freitag übergab er in Anwesenheit von Sprembergs Bürgermeister Dr. Klaus-Peter Schulze und Ortsbürgermeister Hardy Kordian fünf Informationstafeln zu den archäologischen Funden unter dem neuen Haidemühl an Renate Richard, Leiterin der Grundschule Sellessen/Haidemühl.
Mit diesen Tafeln wolle man den Schülern die Bedeutung der Funde näher bringen, so Ortsbürgermeister Hardy Kordian: „Es ist ganz sicher auch ein interessantes Thema im Rahmen des Unterrichts.“
Ausgrabungsleiter Armin Volkmann ist es wichtig, die unscheinbaren, aber bedeutenden Funde ins Blickfeld zu rücken: „Wir öffneten sozusagen ein archäologisches Fenster vergangener Kulturen in Neu Haidemühl.“ Insgesamt 24 neue archäologische Fundstellen kamen ans Tageslicht. „Es gab ein hohes Fundpotential, doch viele Stellen bleiben natürlich noch unentdeckt“ , erklärt Volkmann. So habe es Entdeckungen aus der Zeit der Lausitzer Kultur gegeben, als die Region intensiv besiedelt war, aber auch seltene Spuren aus der germanischen Besiedlungsphase.