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| 02:38 Uhr

Arbeitslosenquote in Spree-Neiße klettert im Januar auf 12 Prozent

orst. Die Zahl der Arbeitslosen ist im Januar gestiegen. Im Landkreis Spree-Neiße waren insgesamt 1007 Personen mehr arbeitslos als noch im Dezember 2012. bob

"Dabei ist der Anstieg der Arbeitslosenquote um 1,5 Prozentpunkte in Spree-Neiße etwa auf gleichem Niveau wie auf Landesebene. Im regionalen Vergleich kann der Landkreis mit 12 Prozent weiterhin die niedrigste Arbeitslosenquote vorweisen", informiert das Jobcenter.

Einen Grund zur Beunruhigung durch den Anstieg der Arbeitslosigkeit sieht der Werkleiter des Jobcenters, Hermann Kostrewa, nicht. "Im Januar ist regelmäßig ein Anstieg der Arbeitslosenzahlen zu verzeichnen", so Kostrewa.

Neue Beschäftigungsprogramme

Für das Jobcenter steht derzeit die Planung der Eingliederungsmittel für das Jahr 2013 an erster Stelle. "Da die Arbeitslosenzahlen trotz der guten Ergebnisse der letzten Jahre noch über dem Bundesdurchschnitt liegen, bleiben die Beschäftigungsmaßnahmen auch in diesem Jahr eine wichtige Aufgabe des Jobcenters", sagt Kostrewa. Darüber hinaus solle verstärkt ein Gewicht auf die Qualifizierung der Leistungsbezieher gelegt werden, um deren Integrationschancen zu verbessern. Seit Jahresbeginn haben unter anderem dazu zwei Integrationsbegleiter ihre Arbeit aufgenommen.

Ähnlich wie im Landkreis spiegeln auch die Zahlen der Arbeitsagentur für die einzelnen Standorte den saisonbedingten Anstieg der Arbeitslosenzahlen wider.

Forst: Mit 15,5 Prozent weist die Rosenstadt die höchste Quote im Landkreis auf. 606 Personen meldeten sich im Januar arbeitslos, was zu einem Gesamtstand von 2280 Arbeitslosen führt. Das sind 79 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr. Arbeitgeber meldeten im Januar 15 neue Arbeitsstellen, 24 weniger als vor einem Jahr.

Guben: Auch im Bereich der Arbeitsagentur Guben ist die Zahl der Arbeitslosen gestiegen. Die Statistik erfasst 1860 Personen, was zu einer Arbeitslosenquote von 14,2 Prozent führt. Im Dezember waren es noch 12,6 Prozent, im Januar 2012 13,2 Prozent. Fünf neue Stellen wurden im Januar gemeldet.

Spremberg: Um 225 auf 2164 ist die Zahl der Arbeitslosen in Spremberg angewachsen. Das waren 127 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote für den Januar wird von der Arbeitsagentur mit 12,8 Prozent angegeben. Vor einem Jahr belief sie sich noch auf 11,9 Prozent.