D ie Ausschussmitglieder wollten sich dabei über die neuen Räume, deren Ausstattung sowie über die bisherige zehnmonatige Arbeit in Spremberg informieren. Der Eigenbetrieb betreut seit dem 1. Januar dieses Jahres die Empfänger von Arbeitslosengeld II (zusammengefasste Arbeitslosen- und Sozialhilfe).
2069 Bedarfsgemeinschaften werden derzeit am Standort Spremberg vom Eigenbetrieb betreut. Diese Zahl nannte die Standortleiterin Rita Richter. Zwölf Fallmanager sind in Spremberg stationiert, um Langzeitarbeitslose wieder in den Arbeitsmarkt zu inte grieren. „Außerdem haben wir 16 Stellen im Leistungsbereich, zur Bearbeitung der Anträge, wovon bereits 15 besetzt sind“ , informierte die Standortleiterin die Gäste.
Dem Einzug in das Gebäude in der Gerberstraße 3 a im Dezember 2004 gingen einige Baumaßnahmen voraus. „Diese sind fast abgeschlossen“ , erklärte Rita Richter. So sei ein behindertengerechter Eingang geschaffen worden. Wer nicht Treppen steigen könne, zu dem kämen die Fallmanager oder Sachbearbeiter in ein Büro in der untersten Etage, so die Leiterin.
Fragen nach einem freien Internetzugang im Haus für die Alg-II-Empfänger musste Rita Richter verneinen. Sie verwies aber auf die Nähe zum Gebäude der Arbeitsagentur.
Die Entwicklung der vergangenen zehn Monate bewertete die Standortleiterin sehr positiv: „Die anfänglich langen Warteschlangen gibt es nicht mehr. Vieles wird über Terminvergaben geregelt und Anträge werden im Schnitt innerhalb eines Monats bearbeitet.“
Gefragt nach Reaktionen von Seiten der vom Eigenbetrieb am Standort Spremberg betreuten Personen, verwies Rita Richter auf das viele Lob „für den etwas unbürokratischeren Umgang“ . (ar)