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| 17:35 Uhr

Angebot für Gruppen
Spremberger Originale aus einem Stück Stoff gefertigt

 Das Irrlicht und der Wassermann dienten Silke Riemer (links) und den Jugendlichen  nur als Anregung für ihre Arbeiten.
Das Irrlicht und der Wassermann dienten Silke Riemer (links) und den Jugendlichen  nur als Anregung für ihre Arbeiten. FOTO: Arlt Martina
Spremberg. Angebot für Gruppen verbindet Ausstellung mit Kreativität und Geschick.

Einen sehr interessanten Tag verlebten die jungen Leute aus dem Berufsbildungsbereich der BWS-Werkstatt im Kulturschloss Spremberg unter Anleitung von Museumspädagogin Romy Walther. Silke Riemer kam mit ihren acht Jugendlichen vom BWS aus Forst und Spremberg zu einem scheinbar ungewöhnlichen Angebot: dem Gestalten von Wickelpuppen.  Nach dem Besuch der Ausstellung „Als Lauermann noch sein Unwesen trieb“  ging es in Anlehnung dieser Präsentation zum Praxisteil. Wie  aus weißem Leinenstoff in rechteckiger Form lustige Figuren entstehen, konnte man am Dienstag schon an einem Irrlicht und dem Wassermann sehen.

Doch die jungen Leute vom BWS hatten sich vorgenommen, Spremberger Originale zu schaffen, sei es Mutter Birnbaum oder die Spree­nixe. Die Puppen werden mit Füllwatte ausgestopft und verziert. Dazu können verschiedene Utensilien wie Knöpfe, Pailletten, Bänder, Schnüre, Bommeln, Pfeifenputzer oder auch Filzwolle für die Haare, verwendet werden.

„Es wird auch noch eine Führung mit Veronika Dubau durch Spremberg geben. Wir beschäftigten uns schon länger mit dem Thema Spremberger Originale. Das trägt auf jeden Fall auch zur Verbesserung des Allgemeinwissens der Jugendlichen bei“, sagt Silke Riemer vom BWS.

Doch auch andere Gruppen und Schulklassen könnten sich für dieses Projekt im Museum in Spremberg bei Romy Walther anmelden. Etwas handwerkliche Fähigkeiten wären schon von Vorteil.