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| 17:25 Uhr

Baumpflanzungen an der B 156
Junges Grün wartet auf seinen neuen Standort

 Die jungen Bäume liegen bereits parat und warten darauf, endlich wieder Wurzeln schlagen zu können.
Die jungen Bäume liegen bereits parat und warten darauf, endlich wieder Wurzeln schlagen zu können. FOTO: LR / Marcel Laggai
Die Strecke zwischen Spremberg und Schwarze Pumpe bekommt demnächst ein wenig Vielfalt. Dafür gibt es triftige Gründe. Von Marcel Laggai

Die Löcher sind bereits ausgehoben, und teilweise stehen auch schon die hölzernen Pfähle. Fehlen also nur die jungen Bäume, um das Bild komplett abzurunden. Wer regelmäßig zwischen Spremberg und Schwarze Pumpe unterwegs ist, wird das rege Treiben am Straßenrand sicherlich schon mitbekommen haben. Bereits seit Ende Februar wird kräftig gewerkelt.

Und wenn es nach dem Rathaus geht, dann haben die Arbeiten an der Bundesstraße 156 bald ein Ende. Im April soll die Maßnahme abgeschlossen sein, beteuert Stadtsprecher Alexander Adam. Insgesamt werden dann 197 junge Bäume ihre Wurzeln am neuen Standort schlagen können. Dabei wird explizit darauf geachtet, dass die Bepflanzung nicht zu monoton ist. Eschen, Resister-Ulmen, Erlen und Obstbäume sollen künftig für Vielfalt an der frequentierten Bundesstraße sorgen. Ein Teil der jungen Bäume liegt aktuell unweit des Kreisels an der Dresdener Chaussee. In Reih und Glied warten die zwischen zehn und 15 Jahre alten Bäume auf ihre baldige Pflanzung.

Selbstverständlich finden die Bäume nicht ohne Grund eine neue Heimat. „Die Pflanzungen sind eine Ersatzmaßnahme für den Bau der Ortsumfahrung B 97“, erklärt Adam. Spremberg habe diese Maßnahme im Auftrag des Landesbetriebes Straßenwesen Brandenburg sowohl planerisch als auch für die derzeitige Umsetzung ausgeschrieben und betreut, heißt es weiter.

Die Maßnahmen an der Bundesstraße gehen jedoch über das Pflanzen der Jung-Bäume hinaus, da sie auch weiter „betreut“ werden. „Die Pflege erstreckt sich über fünf Jahre.“ Die Kosten für das komplette Vorhaben belaufen sich indes auf circa 200 000 Euro. Wobei alleine das Pflanzen und die dazugehörigen Vorarbeiten mit knapp 130 000 Euro zu Buche schlagen. Die Stadtkasse belasten diese Maßnamen allerdings nicht. „Die Finanzierung erfolgt zu hundert Prozent über den Landesbetrieb für Straßenwesen“, wie der Stadtsprecher erklärt.

Wie viele Bäume insgesamt für die Ortsumgehung weichen mussten, blieb der Landesbetrieb der RUNDSCHAU indes bis zum Redaktionsschluss schuldig.