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Amt wartet auf Antwort zu Varianten für Schulzentrum

Döbern. Zum Schulzentrum, das in Döbern aus der Mosaik-Grundschule und der Oberschule "Germanus Theiss" entsteht, hofft das Amt Döbern-Land auf eine Antwort aus dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport in Potsdam. Denn eine Entscheidung zwischen zwei Varianten, die beide einen Haken haben, muss fallen. Annett Igel-Allzeit

Weil es zunächst an Grundstücken am Oberschulstandort Schulstraße 1 fehlte, sollen in einer ersten Variante die Grundschule in der Ringstraße 60b sowie die Oberschule saniert werden. Sie bilden zwar saniert ein Schulzentrum, bleiben aber - der Haken - an getrennten Standorten.

Da es nun jedoch überraschend möglich wurde, mehrere Grundstücke an der Schulstraße zu erwerben, könnte in einer zweiten Variante doch direkt am Oberschulstandort eine neue Grundschule gebaut werden und somit ein echtes Schulzentrum entstehen - der Haken ist hier die Zeit. Während die Sanierung der Mosaik-Grundschule am 31. Dezember 2019 enden könnte, müssten für den Grundschulneubau an der Schulstraße erst einmal Planungs- und Baurecht geschaffen werden und zeitaufwändige EU-Ausschreibungen für Planung und Bauausführung starten.

Wie Mike Lenke, der amtierende Amtsdirektor, mitteilt, könnte in der zweiten Variante die neue Grundschule nicht vor Juni 2021 genutzt werden. Das Ministerium soll nun prüfen, ob Variante 2 überhaupt förderrechtlich funktioniert. "Sonst halten wir an der Sanierung der Mosaik-Grundschule fest", sagt Lenke.

Die Sanierung der Grundschule würde 3,5 Millionen Euro kosten, der Neubau der zweizügigen Grundschule am Oberschulstandort 7,7 Millionen Euro. Mit einem Förderanteil von 75 Prozent rechnet das Amt in beiden Fällen.