(ani) Die Stadt Spremberg hat kein akutes Problem mit der Ambrosia, Das bestätigte Bürgermeisterin Christine Herntier im jüngsten Hauptausschuss. Trotzdem gehört die Stadt zu den Kommunen, die ein Ambrosia-Positionspapier unterschrieben haben und in zehn Punkten das Landwirtschaftsministerium auffordern, mehr für die Bekämpfung zu tun und den Kommunen Geld dafür zur Verfügung zu stellen. „Bei uns ist es eher ein Problem der Landwirtschaft“, sagt Doritha Drews, verantwortlich fürs Grünwesen in Spremberg. In den Vorjahren trat die Ambrosia an Feldrainen und an Baustellen auf. In Schönheide und in Hornow gab es größere Flächen. Auch an Radwegen fiel sie auf, an der Sportplatzbaustelle am Gymnasium und entlang der Ortsumfahrung B 97. „Die Mitarbeiter des Betriebshofes und auch unsere Außendienstler sind aber geschult. Sie erkennen die Pflanze, können mit ihr umgehen.“ Aber ohne die Hinweise von Bürgern gehe es nicht. „Denn wir können nicht überall sein“, sagt Doritha Drews.

Auch Thomas Werner, Fachbereichsleiter für Bauen und Ordnung in Welzow, kann keine großen Ambrosia-Vorkommen nennen. „Entlang des Heideweges trat sie mal vermehrt auf“, erinnert er sich. Dass Welzow die Forderungen ans Land unterschrieb, habe prophylaktische Gründe: „Wir am Tagebau haben mit allerhand Aufschüttungen zu tun.“.