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| 18:30 Uhr

Feuerwehr
Erinnerungen beim Bockwurstessen

Die Sellessener Feuerwehr um Karl-Heinz Vatter und Hardy Kordian erinnerte an frühere große Ereignisse in einer gemütlichen Gesprächsrunde. Unvergessen bleiben der große Waldbrand bei Klein Döbbern Anfang der 70er-Jahre. Damals war das Waldgebiet an der damaligen Fernverkehrsstraße 97 Sperrgebiet, was die Löscharbeiten erschwerte. Auch der Flözbrand 1978 im Tagebau Welzow-Süd ist in Erinnerung geblieben.
Die Sellessener Feuerwehr um Karl-Heinz Vatter und Hardy Kordian erinnerte an frühere große Ereignisse in einer gemütlichen Gesprächsrunde. Unvergessen bleiben der große Waldbrand bei Klein Döbbern Anfang der 70er-Jahre. Damals war das Waldgebiet an der damaligen Fernverkehrsstraße 97 Sperrgebiet, was die Löscharbeiten erschwerte. Auch der Flözbrand 1978 im Tagebau Welzow-Süd ist in Erinnerung geblieben. FOTO: Detlef Bogott
Terpe. Alters- und Ehrenabteilung der Feuerwehr Spremberg trifft sich in Terpe. Von Detlef Bogott

Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung aus elf Spremberger Ortsteilen sind in gemütlichem Rahmen im Alten Dorfkonsum in Terpe zum jährlichen Frühjahrstreffen zusammengekommen, das auch als traditionelles ,,Bockwurstessen“ bekannt ist. Zuvor hatten alle an einer Rundfahrt durch den Tagebau teilgenommen. Bürgermeisterin Christine Herntier begrüßte die circa 50 Teilnehmer und brachte noch einmal deutlich die Wertschätzung für die Leistungen und ihre Verdienste rund um die Sicherstellung des Brandschutzes in der Stadt Spremberg zum Ausdruck. Die Anwesenden sind teilweise 50 Jahre und länger in der Feuerwehr aktiv und blicken auf unzählige Ausbildungs- und Einsatzstunden zurück, haben maßgeblich das kulturelle Leben in den Dörfern mitgestaltet und die Freiwillige Feuerwehr Spremberg mit ihren Ortsfeuerwehren aufgebaut.

  Vor dem gemütlichen Beisammensein informierte der stellvertretende Stadwehrführer Christian Balzer die Ehrenabteilung über aktuelle Ereignisse in der Wehr. So sei nung endlich auch Spremberg in der digitalen Welt angekommen, der analoge Funk gehöre nun der Vergangenheit an. 2016 rückten die Kameraden 173-mal zu Einsätzen aus. 2017 wurden 219 Einsätze gezählt. Aktuell wurden in diesem Jahr bis Mitte Mai 70 Einsätze bewältigt. Die Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung erfuhren ebenso, dass in diesem Jahr drei Jubiläen anliegen: Die Feuerwehren Terpe, Lieskau und Türkendorf feiern jeweils ihr 110-jähriges Bestehen. Die Feuerwehr Graustein erhält voraussichtlich Mitte Dezember ihr neues Tragkraftspritzenfahrzeug, womit der B 1000 endlich ausgemustert werden kann. Die Stadtkern-Feuerwehr hofft im kommenden Jahr auf einen neuen Rüstwagen mit umfangreichem Werkzeug und Spezialgerät zur Personenrettung nach Verkehrsunfällen, zur Aufnahme umweltschädigender Substanzen oder auch zur Ausleuchtung von Einsatzstellen.

Die Kameraden verbrachten gemeinsam gemütliche Stunden, in denen so mache frühere „Schlacht“ noch einmal ausgewertet wurde. Sehr gefreut haben sich alle Teilnehmer über die interessante und wissensreiche Tagebautour, die die Leag bot. Organisiert hatten das Treffen Anita Baudisch und Anita Eggert von der Ortsfeuerwehr Terpe. Für den Herbst ist dann das traditionelle Schlachtfest in Schönheide geplant.