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| 02:53 Uhr

Alaska-Feeling in der Ratsheide

Der Spremberger Erhard Feickert macht sein Gespann fit für das Schlittenhunde-Rennen am Wochenende.
Der Spremberger Erhard Feickert macht sein Gespann fit für das Schlittenhunde-Rennen am Wochenende. FOTO: Martina Arlt/mat1
Spremberg. Am Sonnabend und Sonntag wird es an der verlängerten Bergstraße in Spremberg wieder zu hören sein: das laute, heisere Heulen aus über 500 Hundekehlen. Dann nämlich treffen sich dort mehr als 100 Musher und Musherinnen - wie die Schlittenhundeführer in der Fachsprache genannt werden -, um beim 19. Internationalen Schlittenhunderennen in Spremberg dabei zu sein. U.B./red/cw

Die Veranstaltung wird wieder durch den Lausitzer Sportverein reinrassiger Schlittenhunde (LSVS) ausgetragen. Reinrassige Siberian Huskies, Alaskian Malamuten und Samojeden kämpfen dann auf einem rund sechs Kilometer langen Trail durch die kurvenreiche und hügelige Ratsheide um jeden Meter und jede Sekunde.

Die Ergebnisse des Spremberger Rennens gehen in die Wertung zur Norddeutschen Meisterschaft ein, wie auch die Punkte eines weiteren Rennens, welches der LSVS ausrichtet. Das findet im nächsten Jahr am 22. und 23. Februar im Kurort Seiffen/ Neuhausen im Erzgebirge statt. Dort geht es dann mit dem Hundeschlitten durch die herrliche Winterlandschaft.

Für den LSVS als gastgebenden Verein werden Vereinsvorsitzender Erhard Feickert aus Spremberg, Andreas Pech aus Pinnow, Uwe Baldermann aus Krieschow und Raimund Kupka aus Leegebruch-Brandenburg in verschiedenen Klassen mit ihren vierbeinigen Athleten an den Start gehen.

Direkt am Rennplatz stehen Parkplätze zur Verfügung. Im großen Festzelt wird für das leibliche Wohl der Zuschauer gesorgt sein. Ein Moderator wird am Start den Besuchern viel Interessantes über Husky & Co. und den Schlittenhundesport vermitteln.

In den Rennpausen besteht für die Zuschauer auch die Möglichkeit, den Stake Out-Platz zu besuchen. Das ist sozusagen das "Fahrerlager" beim Schlittenhunderennen. Interessierte Besucher können bei den Mushern dabei noch mehr über diesen faszinierenden Sport erfahren und natürlich auch die Hauptakteure der Veranstaltung, die nordischen Hunde, kennenlernen.

Gestartet wird an beiden Wettkampftagen jeweils ab 10 Uhr. Die letzten Gespanne werden gegen 14.30 Uhr auf die Strecke in der Spremberger Ratsheide geschickt. Start und Ziel liegen dicht beieinander, so dass die Zuschauer beides gut überblicken können.

Der Verein der Lausitzer Schlittenhundesportler freut sich am 23. und 24. November auf viele neugierige Zuschauer. Einen wichtigen Hinweis sollten die Besucher aber unbedingt beachten: Gäste sollten auf keinen Fall eigene Hunde mit an die Wettkampfstrecke und auf den Rennplatz bringen.

"So lässt sich für die Besucher und ihre Lieblinge sowie natürlich auch für unsere zwei- und vierbeinigen Sportler der emotionale Stress vermeiden", rät Erhard Feickert. Stattdessen sollten die Gäste unbeschwert das "Alaska-Feeling in der Lausitz" genießen.

Zum Thema:
19. Internationales Schlittenhunderennen in SprembergSonnabend/Sonntag, 23. und 24. November, jeweils ab 10 Uhr, letzter Starter gegen 14.30 Uhr, Ratsheide Spremberg;Start und Ziel: verlängerte BergstraßeSonnabend: nach dem Erwachsenenrennen gibt es ein Rennen der Musher-Kinder mit ihren GespannenEintritt: 2,50 Euro pro Tag; Kinder bis zwölf Jahre frei