„Wir Brandenburger Seniorinnen und Senioren zeigen mit unserer traditionellen Aktionswoche erneut unsere Bereitschaft an, uns mit all unseren Kräften für das Allgemeinwohl unseres Landes einzubringen. Wir sind uns bewusst, dass wir infolge der demografischen Entwicklung einen ständig höheren Stellenwert in der Gesellschaft einnehmen. Deshalb nutzen wir die Seniorenwoche, um ein neues Ver ständnis des Alterns zu fördern und einzufordern.“ Mit diesen Worten beginnt ein Schreiben des Brandenburgischen Seniorenrates zur 11. Seniorenwoche. Sieglinde Heppener wiederum begann bei ihrem Besuch in Spremberg erst mal mit einer Würdigung. Sie lobte die seit Jahren gute Arbeit des Seniorenbeirates des Stadt Spremberg unter dem Vorsitz des inzwischen leider verstorbenen Horst Grahl und mit dem jetzigen Vorsitzenden Egon Wochatz.
Sie informierte dann die Spremberger über den Beschluss des Vorstandes des Landesseniorenrates, die Eröffnungsveranstaltung der Seniorenwoche des Jahres 2004 in Spremberg stattfinden zu lassen - eben auch als Anerkennung für die gute Arbeit des hiesigen Beirates. Am 2. Juni im Festsaal des Hotels „Georgenberg“ soll sie stattfinden. Abgesprochen mit Sonja Junghänel ist schon, dass die Musik- und Kunstschule Spree-Neiße die musikalische Ausgestaltung übernimmt. Nach und nach soll nun das Programm der Eröffnungsveranstaltung aber insbesondere auch der Seniorenwoche in Spremberg zusammengestellt werden.
Von hoher Qualität, aktiv mitgestaltet von den Seniorinnen und Senioren, vielgestaltig, unterhaltend, bildend und kreativ sollte das Programm in den jeweiligen Städten und Kommunen Brandenburgs sein, so die Forderung des Seniorenrates um Sieglinde Heppener. Im Auge hat der Vorstand auch die Landtagswahlen. Die Kandidaten könnten während der Seniorenwoche konkret zu ihrer Seniorenpolitik befragt werden. Bei Stammtischen und Foren mit Landes- und Kommunalpolitikern sowie mit Vertretern aus der Verwaltung könnte abgeklopft werden, wie sich wo wer für soziale Belange einsetzt. Und dann ist den Senioren auch an generationsübergreifenden Veranstaltungen gelegen. Aktionen mit Migranten und Ausländern, mit unmittelbaren Nachbarn - beispielsweise in Polen - sind unbedingt gewollt.
Genug Gedanken, überbracht von Sieglinde Heppener, um ein Programm für die hiesigen Seniorinnen und Senioren entwickeln zu können? Am 1. März kommt der Spremberger Seniorenbeirat deshalb wieder im Kontaktcafé der Volkssolidarität zusammen.
Die Schirmherrschaft über die 11. Brandenburgische Seniorenwoche hat übrigens Ministerpräsident Matthias Platzeck übernommen. (pm/ani)