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| 15:14 Uhr

Vorfreude auf Weihnachten
Regionales gefällt bei Adventsmarkt

Der Weihnachtsmann – verkörpert vom Hornower Rüdiger Budek – erhält in diesem Jahr bei seinem Besuch auf dem Adventsmarkt in Hornow auch mal Geschenke. Die beiden Schwestern haben ihm ein gemaltes Bild mitgebracht.
Der Weihnachtsmann – verkörpert vom Hornower Rüdiger Budek – erhält in diesem Jahr bei seinem Besuch auf dem Adventsmarkt in Hornow auch mal Geschenke. Die beiden Schwestern haben ihm ein gemaltes Bild mitgebracht. FOTO: Anja Guhlan
Hornow. Der Weihnachtsmann bekommt im Schokoladenland Geschenke von den Kindern. Von Anja Guhlan

Mit viel Herzblut und Leidenschaft haben die Geschäftsinhaber Goedele Matthyssen und Peter Bienstman zum dritten Mal zum zweitägigen Markt in der Adventszeit eingeladen. In zwanzig schönen Holzhütten boten Lausitzer Händler allerhand Regionales an.

Das Angebot reichte unter anderem von Alpakawolle vom Alpakahof aus Schenkendöbern, über Teespezialitäten aus dem Teelädchen in Spremberg, Seifen aus Neupetershain, Spirituosen aus Kirschau, genähten Mützen aus Hornow sowie Kettensäge-Holzkunst aus Sellessen. „Wir hatten in diesem Jahr wieder mehr Bewerber als Plätze beim Adventsmarkt, wollen den Markt aber bewusst klein und gemütlich halten“, meint Goedele Matthyssen. Auch die Erweiterung ins Künstlerische war der Geschäftsinhaberin in diesem Jahr wichtig. Der Holzkünstler Torsten Wanke aus Sellessen, der seit etwa zwei Jahren aus Baumstämmen Holzfiguren mit seiner Kettensäge kreiert, war deshalb zum ersten Mal dabei.

Auf der Bühne waren einige kulturelle Höhepunkte angekündigt wie die Spremberger Bläsergilde oder der Kirchenchor aus Hornow. Die 16 Chormitglieder sangen für eine halbe Stunde zahlreiche Advents- und Weihnachtslieder. „Wir unterstützen solch einen Markt vor der Haustür ganz gerne“, meint Irene Nitschke, die stellvertretende Chorleiterin. Auch der Weihnachtsmann kündigte sein Kommen mit lautem Glockenläuten an. Auf einem Schlitten gezogen von einem antiken Traktor kam er auf den Markt gefahren.

Rüdiger Budek hatte als weißer, bärtiger Weihnachtsmann wieder jede Menge Geschenke im Gepäck. Zahlreiche Kinder standen Schlange, um mit dem Weihnachtsmann persönlich reden zu können. Dieser nahm sich auch ausreichend Zeit, um den Kindern zu zuhören und auch manche Ratschläge mit auf den Weg zu geben. „Die Kinderwünsche haben sich mit den Jahren stark verändert. Wo früher noch gestrickte Socken für Freude sorgten, sind es heute das neueste Handy oder ein Tablet“, kommentiert der Weihnachtsmann. Auch zwei Schwestern aus Spremberg schafften es auf die Bühne zum Weihnachtsmann und übergaben ihm ein selbst gemaltes Bild. „Das kommt auch nicht so oft vor, dass ich Geschenke erhalte“, freut sich Budek, der den Weihnachtsmann mit sehr viel Herzblut verkörpert.

„Das Wichtigste ist, dass sich die Gäste bei uns wohlfühlen“, meint die Chefin des Schokoladenlandes. Persönlich begrüßte sie allerhand Gäste aus Nah und Fern, plauderte und genoss die Atmosphäre des Marktes. Im nächsten Jahr visiert das Schokoladenland einen weiteren Adventsmarkt an. „Zwar ist die Organisation für einen solchen Markt auch sehr aufwendig und kostspielig, denn auf dem Platz muss zum Beispiel auch der gesamte Strom verlegt werden, aber für das Wohlbefinden der Händler und Gäste lohnt sich der ganze Aufwand“, so Goedele Matthyssen zum Abschluss.