(mla) Die zweite Auflage des „Schlagerhimmels“, die allerdings das erste Mal in Spremberg stattfand, sorgte trotz Schmuddelwetter am vergangenen Sonnabend für eine gelungene Saisoneröffnung der Freilichtbühne. Knapp 1300 Gäste trotzten dem Regen und erlebten eine furiose Schlagersause.

Um sich gegen das feuchte Nass zu schützen, waren zahlreiche Musikfreunde mit Regenschirmen ausgestattet. Aber auch Regenponchos gehörten für viele Gäste zur „Schutzausrüstung“. Ob gelb, rot, blau oder durchsichtig, Hauptsache nicht nass werden, so lautete die Devise. Was während der Veranstaltung jedoch noch lieb und „kostbar“ war, wurde im Anschluss achtlos entsorgt. Zum Ärgernis zahlreicher Anwohner.

Parkplatznutzer als Überltäter?

„Ich war selber auf der Veranstaltung, aber diese Regencapes einfach so wegzuschmeißen, dass muss doch wirklich nicht sein“, schildert ein Spremberger das Erlebte. Er bezieht sich damit die aktuelle Situation auf dem Parkdeck an der Bahnhofsstraße. Offensichtlich hätten dort einige Schlagerfans geparkt und vor ihrer Abreise die Ponchos einfach an den Rand geworfen, mutmaßt der Mann.

Ein Blick auf den Parkplatz unweit der Freilichtbühne untermauert seinen Verdacht. Mehrere umherfliegende Regencapes verpassen dem Objekt derzeit einen „Farbklecks“.

Auch im Rathaus hat man die Plastik-Hinterlassenschaften der zurückliegenden Schlager-Party bereits registriert. „Es ist wirklich schade, dass für manche Gäste der Weg zum Mülleimer bereits zu viel ist“, so der stellvertretende Bürgermeister Frank Kulik. Nun bleibe der Aufwand wieder an der Stadt hängen, fügt der Mann aus dem Rathaus hinzu. Gleichwohl verspricht Kulik, dass die Regenponchos rasch beseitigt werden. „Ich werde den zuständigen Stellen Bescheid geben und dann verschwinden diese Überbleibsel schnell von dem Gelände.“