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| 02:44 Uhr

Abgeordneter äußert sich zu Bäder-Streit

Spremberg. Im Disput um die Zukunft der Spremberger Schwimmhalle widerspricht der SPD-Stadtverordnete Klaus Grüneberg dem Eindruck, der neue Vorschlag seiner Partei beziehe sich auf eine Variante ohne Sauna, mit vier statt fünf Bahnen und lediglich 725 000 Euro an Fördermitteln. "Richtig ist, dass die Sanierung der Schwimmhalle am Puschkinplatz auch eine fünfte Bahn sowie eine Sauna beinhaltet", erklärt Klaus Grüneberg. René Wappler

"Bei einer möglichen Fördersumme von mindestens 725 000 Euro steht diese Variante auf dem ersten Platz im Vergleich zu allen anderen Varianten nach der wissenschaftlichen anerkannten und oft praktizierten Nutzwertanalyse." Bei den 725 000 Euro handele es sich nur um eine angenommene Mindestfördersumme. Dazu erläutert Klaus Grüneberg: Nach gängiger Praxis könne die Stadt Spremberg ungefähr fünf Millionen Euro Fördermittel bei einer Sanierung erwarten. "Diese Summe darf sich Spremberg nicht entgehen lassen, auch wenn bei der Sanierung noch unerwartete Schäden auftreten können." Zu bedenken sei außerdem, dass die Stadt im Jahr 2022 die Landesgartenschau ausrichten will.