Keine Chance auf einen Fußgängerüberweg gibt es zwischen dem Spremberger Marktplatz und dem neuen Bürgerbüro in der Schloßstraße. Das teilt Gerd Schmiedel, Sprembergs Baufachbereichsleiter, mit.
Im Januar hatten die Stadtverwaltung als Mieter und die Gesellschaft für Wohnungsbau mbH (Gewoba) als Vermieter das neue Bürgerbüro im umgebaute Zooladen eröffnet. Der Umzug war nach der Sperrung des sanierungsbedürftigen Bürgerhauses nötig geworden, das Bürgerbüro soll nach der Bürgerhaus-Reparatur nicht wieder zurückziehen, sondern im Gewoba-Objekt bleiben.
Abgeordnete hatten deshalb überlegt, ob ein Fußgängerüberweg das Überqueren der Schloßstraße erleichtert. Viel Hoffnung auf grünes Licht aus der Straßenverkehrsbehörde Spree-Neiße hatten Sprembergs Verwaltung und Abgeordnete nicht.
Die Behörde hat den Sachverhalt geprüft. Wie Schmiedel informiert, laufe der Straßenverkehr an dieser Stelle ruhig. „Die Fußgänger kommen ohne Probleme über die Straße“, so Schmiedel nach der Antwort aus Forst. Auch die Zahl der Fahrzeuge rechtfertige die Zebrastreifen nicht. In der Kurve seien die Autofahrer zudem nicht so schnell unterwegs.
Tatsächlich helfen bereits Verkehrsinseln gegenüber dem neuen Bürgerbüro und an der Bahnhofstraße beim Queren. In den Plänen zu einem vierten Arm am Kreisverkehr Kantstraße/Schloßstraße ist für den Bereich Schloß- und der Bahnhofstraße am Markt eine Verkehrsberuhigung angedacht. Doch am vierten Kreiselarm gab es im jüngsten Bauausschuss nur noch wenig Interesse.