Hochgradig unzufrieden war der Coach beim Nachholspiel am Mittwoch, als bei Dynamo Dresden ein 0:1 kassiert wurde: "Wir hatten einen guten Start mit drei, vier Chancen. Doch weil es so gut lief, ist die Truppe selbstherrlicher geworden. Dresden hat uns gezeigt, wie es geht."

So richtig zufrieden war Meyer dagegen am Sonntag nach dem 1:3 bei Spitzenreiter Hertha BSC. Seine Mannschaft, die noch vor einem halben Jahr beim Pokalspiel einen deutlichen Qualitätsunterschied erkennen ließ, spielte in Berlin auf Augenhöhe. Berlins Führung (15.) glich vier Minuten danach Lukas Müller mit seinem ersten Bundesligatreffer aus. Weitere Möglichkeiten (Paul Maurer, Robert Berger) ließ Energie liegen, sodass die Berliner (63./67.) zum schmeichelhaften Sieg kamen. "Wir haben den Abstand zur Bundesligaspitze ganz stark verringert, insofern dürfen wir mit dem Saisonverlauf zufrieden sein. Und wenn uns am Sonntag um 11 Uhr gegen Leipzig noch ein Dreier gelingt, können wir zufrieden in die Sommerpause gehen", so Daniel Meyer, der im Verlauf dieser Woche erfahren wird, in welcher Form der FCE mit ihm künftig plant.