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500 Wettkämpfer und ein Maulwurf

Maskottchen Ben Bewis ist immer ein Hingucker unter den Gästen.
Maskottchen Ben Bewis ist immer ein Hingucker unter den Gästen. FOTO: mat
Spremberg. "Wir wollen heute keinen Weltrekord aufstellen, es sollen alle einfach Spaß haben." Hartmut Höhna, Chef des Behindertenwerkes Spremberg (BWS), hat bei der Begrüßung von mehr als 500 Teilnehmern des BWS-Sportfestes die Losung für Starter, Betreuer und Gäste ausgegeben. Martina Arlt /

Und so gehörte das große Warmmachen auf der Sportanlage des SSV 1862 dazu. Acht Einrichtungen waren zu dem sportlichen Leistungsvergleich angetreten: die Niederschlesischen Werkstätten Weißwasser, die Werkstatt Wünsdorf, die Hand-in-Hand-Einrichtung Gallinchen, das Union Hilfswerk Berlin, die Blindeninstitutsstiftung Würzburg, eine Mannschaft aus der Spremberger Partnerstadt Szprotawa und die Oder-Neiße Werkstätten Eisenhüttenstadt sowie die BWS mit allen Betriebsstätten. Sechs Fußballmannschaften kickten auf dem grünen Rasen. Zu den einzelnen Stationen gehörten Weitsprung, Medizinball, Wettlauf, ein Wettkampf für Rollstuhlfahrer, ein Wettkampf für Blinden- und Sehgeschädigte, weitere Angebote waren Hufeisenwerfen, Bälle in der Milchkanne versenken sowie Riesen-Darts.

Die Eröffnung des Sportfestes übernahm die Trommelgruppe der Wiesenwegschule unter Regie von Wolfgang Behrendt. Ein musikalisches Bonbon für die Teilnehmer war die Lebenshilfe-Band "SGB 9" aus Gallinchen, die auf der Bühne für Stimmung sorgte. Zum guten Gelingen des Tages trug das Duo "Herzblatt" bei. Auch große Bastelstraßen wurden von den Gästen gern genutzt. Unterstützt wurde dieser Tag von der Stadtverwaltung, dem Kreissportbund sowie zahlreichen Firmen der Region.

Das Sportfest fand zum 21. Mal statt. "Das Behindertenwerk ist nicht nur ein großer Arbeitgeber in der Region, die Mitarbeiter begleiten mit Engagement die Menschen, die es im Leben nicht ganz einfach haben. Es ist immer eine große Freude, wenn dann dieses große Sportfest jedes Jahr mit großem Aufwand stattfindet und man sieht, wie viel Freude die Teilnehmer daran haben", so Sprembergs Bürgermeisterin Christine Herntier.