ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 17:30 Uhr

Cottbus
50 Spremberger Originale besuchen Szprotawa

Insgesamt 50 Spremberger machten am Sonntag ihre traditionelle Ausfahrt. Diesmal ging es zur Spremberger Partnerstadt Szprotawa. 
Insgesamt 50 Spremberger machten am Sonntag ihre traditionelle Ausfahrt. Diesmal ging es zur Spremberger Partnerstadt Szprotawa.  FOTO: Arlt Martina
Spremberg. Bei einer Veranstaltung in der Partnerstadt ging es vor allem um das Kennenlernen von Sitten und Bräuchen zum Erntedank.

Einmal im Jahr starten die Mitglieder der Spremberger Stadtwache um Obrist Hadubrand sowie zahlreiche historische Figuren wie die Marketenderinnen und Räuber zu einem großen Ausflug. So versammelten sich am Sonntagmorgen 50 Spremberger in Trachten und Uniformen und fuhren in die Spremberger Partnerstadt Szprotawa. Dort geht es im Rahmen eines Projektes um das  Kennenlernen der polnischen und deutschen Sitten und Bräuche des Erntedankfestes. Um die Verständigung mussten sich die Spremberger keine Gedanken machen, denn Dolmetscherin Elfi Teschner aus Spremberg hatten sie dabei.

Diesmal schlüpfte Sven Ruhner in die Rolle von Obrist Hadubrand von der Stadtwache. Er lernte die Meldung auf Polnisch und machte seine Sache gut in Szprotawa. Auch Sprembergs Spreenixe Nicole Pietkiewicz vertrat Spremberg bestens. Nachtwächter Kulke hatte wie immer seine Gitarre dabei und natürlich das Stadtwachelied und mehrere Sprembergs Songs im Gepäck.
„Szprotawa gilt seit den 80er-Jahren als Partnerstadt von Spremberg, damals auf betrieblicher und schulischer Basis. Dann gab es eine Pause und nach der Wende wurden die Beziehungen zur polnischen Stadt wieder aufgefrischt. Heute bestehen die Kontakte auf politischer und wirtschaftlicher Ebene. Doch speziell heute zum Erntedankfest steht die Bürgernähe im Mittelpunkt, die Menschen näher kennenzulernen“, so Elfi Teschner. Die Gastgeber waren auch diesmal wieder sehr herzlich, begrüßten die deutschen Gäste aus Spremberg und bewirteten sie bestens. Empfangen wurden sie im polnischen Rathaus, dann reihten sich die Spremberger in den Umzug in Szprotawa ein. Auf der Bühne stellten sich die Spremberger mit ihren Trachten und Kostümen vor und verbrachten einen sehr gemütlichen Nachmittag.